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Lippstadt soll Plauderbänke bekommen
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Lippstadt soll Plauderbänke bekommen

Fünf Bänke in Lippstadt könnten künftig zum Treffpunkt für kurze Gespräche werden. Die Bürgergemeinschaft Lippstadt schlägt sogenannte Plauderbänke vor. Am Mittwoch berät der zuständige Ausschuss über den Antrag.

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Fünf Bänke sollen zum Gespräch einladen

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Einfach hinsetzen und miteinander ins Gespräch kommen: Das ist die Idee hinter sogenannten Plauderbänken. Die Bürgergemeinschaft Lippstadt möchte das Konzept nun auch in der Stadt umsetzen. Am 16. September berät der zuständige Ausschuss über den Antrag. Die Bürgergemeinschaft schlägt zunächst fünf Standorte vor: den Grünen Winkel, den Rathausplatz, den Hauptfriedhof, den Theodor-Heuss-Park und den Kurpark in Bad Waldliesborn. Dort sollen bereits vorhandene Parkbänke mit speziellen Schildern als Plauderbänke gekennzeichnet werden.

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Signal gegen Einsamkeit

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Wer sich auf eine solche Bank setzt, soll damit signalisieren: „Ich habe Zeit und bin offen für ein kurzes Gespräch.“ So sollen ganz unkompliziert neue Kontakte entstehen. Die Bürgergemeinschaft sieht darin eine Möglichkeit, Einsamkeit und soziale Isolation zu verringern und gleichzeitig den Zusammenhalt in Lippstadt zu stärken.

Das Angebot soll sich ausdrücklich an Menschen jeden Alters richten. Genannt werden unter anderem Senioren, Alleinstehende, junge Eltern und Menschen, die neu in Lippstadt sind. Auch der Austausch zwischen verschiedenen Generationen soll dadurch gefördert werden.

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Bürgergemeinschaft übernimmt Kosten für Schilder

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Für die Umsetzung sollen keine neuen Bänke angeschafft werden. Stattdessen sollen vorhandene Sitzgelegenheiten genutzt werden. Die Bürgergemeinschaft will die Kosten für die Plauderbank-Schilder vollständig übernehmen. Die Stadt Lippstadt müsste nach dem Antrag lediglich für die Aufstellung und Montage der Schilder beziehungsweise der Haltepfosten aufkommen. Die Bürgergemeinschaft spricht deshalb von einer einfachen und weitgehend kostenneutralen Umsetzung. Ob die fünf vorgeschlagenen Plauderbänke tatsächlich eingerichtet werden, muss nun politisch entschieden werden.

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