
Großteil soll aus Fördermitteln kommen
Die Kreisverwaltung hat den Entwurf für das Infrastrukturprogramm 2027 vorgelegt. Demnach sind Gesamtinvestitionen von 7,68 Millionen Euro für den Erhalt und Ausbau der Straßen vorgesehen. Davon fließen rund 4,5 Millionen Euro über Fördergelder von Land und Bund zurück, sodass der Kreis gut 3,1 Millionen Euro an Eigenmitteln trägt. Auf der Agenda stehen zwölf konkrete Baumaßnahmen im gesamten Kreisgebiet.
Kreisstraßen in gutem Zustand
Vor den weiteren politischen Beratungen für den kommenden Haushalt steht bereits fest, dass das Straßennetz grundsätzlich in einem guten Zustand ist. Dies entlastet die mittelfristige Planung der Verwaltung. Die anstehenden Arbeiten konzentrieren sich vor allem auf die grundhafte Erneuerung von Asphaltschichten, um die Verkehrssicherheit auf Dauer zu gewährleisten. Auch der allgemeine Straßen- und Brückenbau für kleinere Ausbesserungen wird fortgeführt.
Kamera-Fahrzeug unterwegs
Um den Zustand aller Strecken genau zu bewerten, war im Jahr 2024 ein spezielles Kamera-Fahrzeug im Kreis Soest unterwegs. Eine beauftragte Fachfirma erfasste die Fahrbahnen visuell und analysierte mögliche Schadensursachen. Diese erhobenen Daten fließen ab 2028 direkt in die Erstellung der zukünftigen Bauprogramme ein.
Welche Maßnahmen geplant sind
Zu den größten Projekten 2027 zählen Asphalterneuerungen in Welver, etwa an der K4 und K7, sowie in Wickede an der K18 Richtung Wiehagen. In Lipperbruch wird die Mastholter Straße saniert. Zudem ist ein Ersatzneubau der Brücke über den Flussgraben vorgesehen, der wegen Baustellen auf der B55 verschoben werden musste.