
Hohe Eisenwerte im Brunnenwasser
Eine aktuelle Auswertung des VSR-Gewässerschutzes hat ergeben, dass in rund 28 Prozent der Brunnen im Kreis Soest die Eisenwerte die Marke von 0,8 mg/l überschreiten. Diese Konzentration kann problematisch für naturnahe Gartenteiche sein, erklärt Pressesprecher Harald Gülzow. Ablagerungen führen zu Verkümmerungen bei Wasserpflanzen und stellen eine Gefahr für Fische und andere Gewässerbewohner dar.
Einfache Gartenbewässerung möglich
Für Gartenpflanzen und die Bewässerung mit dem Gartenschlauch sei das eisenhaltige Wasser in der Regel unbedenklich, so Gülzow. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Rasensprenger eingesetzt werden, da sie zu dauerhaften Verfärbungen von Steinen und Mauern führen können. „Unser Rat: Gießen Sie das Wasser direkt an die Pflanzenwurzeln“, empfiehlt Gülzow.
Ursache und Lösung
Die hohen Eisenwerte haben meist geologische Gründe, in einigen Fällen spielen auch landwirtschaftlich bedingte Nitrateinträge eine Rolle. VSR-Gewässerschutz empfiehlt eine Wasseranalyse, um die Eignung des Brunnenwassers für spezifische Zwecke zu prüfen. Laut Gülzow kann der übermäßige Nutzen von Leitungswasser vermieden werden, wenn die Einsatzmöglichkeiten des Brunnenwassers klar sind.
Links und weitere Informationen
Weitere Analysen und die Termine des Labormobils von VSR-Gewässerschutz im Kreis Soest, ebenso wie umfassendere Ergebnisse der Auswertung, sind verfügbar auf der Website des VSR-Gewässerschutz. Die Plattform bietet auch wichtige Informationen über die geologischen und landwirtschaftlichen Bedingungen, die zu den erhöhten Eisenwerten führen.