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Müllwagen werben für saubere Biotonne in Geseke
© Stadt Geseke
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Müllwagen werben für saubere Biotonne in Geseke

Zwei auffällig gestaltete Müllwagen fahren jetzt durch Geseke. Stadt und ESG werben damit für eine saubere Biotonne. Warum das so wichtig für Kompost, Klima und Boden ist.

Veröffentlicht: Freitag, 27.02.2026 12:10

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Aktion von Stadt und ESG gestartet

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In Geseke rollen jetzt zwei echte Hingucker durch die Straßen. Die Stadt und die Entsorgungswirtschaft Soest GmbH (ESG) haben zwei Müllfahrzeuge mit dem auffälligen Motiv der Aktion „Wir für Bio - Kein Plastik in die Biotonne“ folieren lassen. Die Botschaft ist unmissverständlich: In die Biotonne gehört nur echter Bioabfall.

Mit der Aktion wollen Stadt und ESG ein sichtbares Zeichen für mehr Umwelt- und Ressourcenschutz setzen. Die Fahrzeuge sind täglich im gesamten Stadtgebiet unterwegs und erinnern so regelmäßig an die richtige Mülltrennung.

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Qualität des Komposts im Fokus

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Entscheidend ist, was in der Biotonne landet. Denn das wirkt sich direkt auf die Qualität des Komposts aus, der später auf Feldern, in Gärten und Parks eingesetzt wird. Von der ESG heißt es: „Was in der Biotonne landet, hat direkten Einfluss auf die Qualität des Komposts, der später wieder auf Feldern, in Gärten und Parks eingesetzt wird.“

Je weniger Fremdstoffe enthalten sind, desto besser lassen sich aus Bioabfällen wertvoller Kompost und Energie gewinnen.

Trotzdem finden sich immer wieder Dinge im Bioabfall, die dort nichts zu suchen haben.

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Das gehört nicht in die Biotonne

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Nicht erlaubt sind unter anderem:

  • Asche - auch abgekühlte Kamin- oder Grillasche
  • Zigarettenreste und Zigarettenkippen
  • Katzenstreu
  • Tote Tiere und Tierkadaver
  • Essensverpackungen, beschichtete Papiere, Coffee-to-go-Becher
  • Plastiktüten aller Art - auch sogenannte „Bio-“ oder „kompostierbare“ Plastiktüten

Solche Materialien lassen sich im Verwertungsprozess nur schwer oder gar nicht entfernen. Im schlimmsten Fall wird der gesamte Bioabfall so stark verunreinigt, dass der daraus entstehende Kompost entsorgt werden muss.

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Appell an die Bürgerinnen und Bürger

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Stadt und ESG bitten deshalb darum, die Biotonne ausschließlich für organische Küchen- und Gartenabfälle zu nutzen - zum Beispiel Obst- und Gemüsereste, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen sowie Pflanzen- und Rasenschnitt.

Am besten werden die Abfälle in Papiertüten oder eingewickelt in Zeitungspapier gesammelt. Jede sauber befüllte Biotonne leistet einen Beitrag zum Klima- und Bodenschutz direkt vor der eigenen Haustür.

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