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© Kreispolizei Soest
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Neue Infos zum Europol Einsatz

22-Jährige wegen Drogenhandel festgenommen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.06.2019 10:55

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UPDATE: Offizielle Pressemitteilung

Gemeinsame Presseerklärung der Generalstaatsanwaltschaft Hamm und des Polizeipräsidiums Dortmund.

Am Mittwoch, 26. Juni, wurden auf der Grundlage eines Europäischen Haftbefehls und eines Rechtshilfeersuchens der dänischen Justiz im Rahmen der Europol-Operation "Goldfinger", die sich gegen 31 Beschuldigte einer Bande in Albanien, Slowenien, Schweden, den Niederlanden und Deutschland richtete (siehe Europol-Pressemitteilung vom 26. Juni 2019 - https://www.europol.europa.eu/newsroom/news/operation-goldfinger-tackles-crime-group-western-balkans), mehrere Objekte in Soest durchsucht. Zugleich wurde eine 22-jährige lettische Staatsangehörige festgenommen. Dieser wird von den dänischen Behörden vorgeworfen, in zehn Fällen zwischen April und Juni 2019 gemeinsam mit einem weiteren Beschuldigten jeweils ca. 18 Kilogramm Kokain und Heroin aus dem Ausland nach Dänemark eingeführt zu haben. In dem von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm geführten Auslieferungsverfahren ist am 26. Juni von dem Amtsgericht Arnsberg eine Festhalteanordnung nach dem Gesetz über die Internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRG) erlassen worden. In Kürze wird sodann der zuständige Strafsenat des Oberlandesgerichts Hamm mit dem weiteren Auslieferungsverfahren befasst werden.

Bei der Durchsuchung wurden geringe Mengen Betäubungsmittel, zwei Kurierfahrzeuge sowie mehrere Mobilfunkgeräte sichergestellt.


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Das bestätigte die Polizei in Dortmund als ausführende Behörde auf Anfrage von Hellweg Radio. Die dänische Polizei ließ Häuser an 40 Orten in ganz Europa durchsuchen und fand nach Angaben von Europol große Mengen an Betäubungsmitteln, Schusswaffen und Bargeld. Insgesamt wurden 31 Menschen festgenommen. Sie stehen im Verdacht in der gesamten EU Schusswaffen und Drogen geschmuggelt und verkauft zu haben. Was genau die Ermittlungen in Soest ergaben, ist noch unklar.

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