
Neuer Escape Room eröffnet
Im Soester Süden gibt es seit einigen Wochen ein neues Freizeitangebot: Der Escape Room von Verschlusssache Escape Rooms hat eröffnet. Betreiber Daniel Steinbach setzt dabei nicht nur auf klassische Rätsel, sondern vor allem auf Storytelling und Schauspiel. Insgesamt drei unterschiedliche Räume sind in dem historischen Gebäude geplant – einer davon läuft bereits seit dem 15. April 2026.
Mittelalter, Vampire und ein geplanter Einbruch
Aktuell können Besucher die „Verwunschene Herberge“ spielen. Dabei helfen die Spieler einem Wirt dabei, einen Fluch zu brechen. Der Raum ist im Mittelalter angesiedelt und kombiniert klassische Escape-Room-Rätsel mit Schauspiel und Interaktion.
„Wir versuchen hier jeden Raum mit Schauspielelementen zu bereichern“ – Daniel Steinbach, Betreiber "Verschlusssache" Soest im Hellweg Radio-Interview
In der Herberge begleiten Schauspieler die Gruppen direkt durch das Spiel, geben Hinweise oder sorgen bewusst auch mal für Verwirrung. Noch im Bau sind zwei weitere Räume: Im großen Gewölbekeller entsteht aktuell ein Horror-Escape-Room rund um Vampire und Ghoule. Außerdem ist ein asiatisch inspirierter Outdoor-Raum geplant, bei dem es um einen Einbruch gehen soll. Schon Ende Mai könnte der nächste Raum fertig werden.
Escape Room im alten Gewölbekeller
Besonders auffällig ist der historische Keller unter dem Gebäude. Dort soll künftig der Vampirraum entstehen.
„Es wird auf jeden Fall ein Horrorraum mit Schauspielern. Es geht darum, einen Vampir zu jagen und am Ende vielleicht zu töten“ – Daniel Steinbach, Betreiber "Verschlusssache" Soest im Hellweg Radio-Interview.
Der Keller sei rund 30 Meter lang und mehrere Meter hoch. Geplant sind unter anderem Spezialeffekte, Lichtelemente, Schauspieler und sogar ein Riesendrache.
Kein klassischer Escape Room
Das Konzept unterscheidet sich bewusst von vielen anderen Escape Rooms. Einen typischen Kontrollraum mit Kameraüberwachung gibt es nicht. Stattdessen stehen Atmosphäre, Story und direkte Interaktion im Vordergrund.
Laut Steinbach sei genau das auch der Grund, warum die ersten Wochen bereits gut angelaufen seien.
„Das Feedback war bisher sehr super. Wir haben auch relativ viele Buchungen.“
Der Standort in Soest habe den besten Start aller bisherigen Standorte hingelegt, sagt er. Insgesamt betreibt Steinbach inzwischen 13 Escape-Room-Standorte in NRW – unter anderem in Unna, Essen und Wuppertal.
Für Familien, Freunde und Teams
Die Räume sind für Gruppen von zwei bis sechs Personen ausgelegt. Geeignet sei das Angebot laut Betreiber für Freunde, Familien oder auch Teams. Kinder sollten vor allem lesen können, damit die Rätsel funktionieren.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Zahlencodes oder Schlösser. Manche Aufgaben seien deutlich aktiver gestaltet, etwa mit Pfeil und Bogen. Gleichzeitig beobachtet Steinbach, dass Escape Rooms inzwischen im Alltag vieler Menschen angekommen sind: Selbst Dates oder Heiratsanträge habe es in den Räumen schon gegeben, erzählt er uns.
Autor: Ben Hettwer



