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Neuer Geflügelpestfall in Delbrück-Westenholz
© Karte: © Geobasis NRW / Quelle: Kreis Soest
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Neuer Geflügelpestfall in Delbrück-Westenholz

Im benachbarten Kreis Paderborn wurde erneut Geflügelpest in Delbrück-Westenholz bestätigt, 2.100 Enten mussten getötet werden. Die Überwachungszone wurde ausgeweitet und betrifft auch Teile von Lippstadt, wo eine Aufstallpflicht für Geflügel gilt. Im Kreis Soest wurde seit dem 27. Oktober ein Ausbruch in einer Hobbyhaltung sowie mehrere Fälle bei Wildvögeln nachgewiesen.

Veröffentlicht: Freitag, 21.11.2025 06:48

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Im Nachbarkreis Paderborn ist erneut ein Fall von Geflügelpest aufgetreten. In Delbrück-Westenholz wurde das Virus bestätigt, nachdem zunächst ein Labor und anschließend das Friedrich-Löffler-Institut den Nachweis erbracht hatten. 2.100 Enten mussten getötet werden. Die Restriktionszonen wurden angepasst, änderten sich jedoch nur geringfügig, da auch frühere Ausbrüche in diesem Delbrücker Ortsteil lagen.

Zusätzlich wurde ein Ausbruch in Rietberg im benachbarten Kreis Gütersloh offiziell bestätigt. Für das gesamte Stadtgebiet Delbrück sowie Teile von Salzkotten, Hövelhof und Paderborn gilt eine Aufstallpflicht, um den Kontakt zwischen Geflügel und Wildvögeln zu verhindern. Wildgänse und Wildenten gelten als Träger des Virus.

Die Überwachungszone rund um den betroffenen Betrieb reicht inzwischen weiter in Bereiche von Lippstadt hinein. Betroffen sind Geflügelhalter in Bad Waldliesborn, Lipperode und Esbeck. Bereits zuvor waren Hörste, Teile von Lipperbruch sowie Geseke-Mönninghausen aufgrund des Ausbruchs in Delbrück-Westenholz in die Überwachungszone aufgenommen worden. In allen betroffenen Gebieten besteht eine Aufstallpflicht für Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel. Die aktuellen Vorgaben sind im Amtsblatt des Kreises Soest nachzulesen.

Im Kreis Soest gibt es weiterhin keine allgemeine Stallpflicht, sie gilt jedoch für die ausgewiesenen Überwachungszonen. Seit dem 27. Oktober wurde im Kreis ein bestätigter Geflügelpestfall in einer Hobbyhaltung in Lippetal registriert. Zudem wurden sieben infizierte Wildvögel in Lippetal, Wickede, Erwitte, Lippstadt und Soest gefunden. In früheren Meldungen war außerdem von Verdachtsfällen bei zwei toten Kranichen im Lippetal und in Wickede berichtet worden, deren Bestätigung zunächst noch ausstand.

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