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Polizei im Kreis Soest warnt vor gefährlichen Schockanrufen
© Symbolbild / Hellweg Radio
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Polizei im Kreis Soest warnt vor gefährlichen Schockanrufen

Im Kreis Soest häufen sich aktuell die sogenannten Schockanrufe. Die Polizei warnt vor Betrügern, die mit erfundenen Notlagen an Geld oder Wertsachen kommen wollen.

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Aktuell versuchen Betrüger im Kreis Soest vermehrt, Menschen am Telefon unter Druck zu setzen. Laut Polizei geben sich die Täter dabei als Amtsträger wie Polizeibeamte oder auch als Ärzte aus. Sie behaupten beispielsweise, dass ein naher Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Haftstrafe abzuwenden, fordern die Anrufer dann die Übergabe einer Kaution in Form von Bargeld oder Wertgegenständen.

Erst gestern (29.9.) war eine Frau in Werl-Hilbeck Opfer eines Schockanrufs geworden, sie hatte Geld und Schmuck im Wert von 32.000 Euro an Betrüger übergeben.

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Polizei rät: misstrauisch sein

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Für euch und eure Angehörigen im Kreis Soest bedeutet das, am Telefon besonders misstrauisch zu sein. Die Polizei stellt klar, dass echte Behörden am Telefon niemals Geld oder Schmuck fordern, um jemanden vor dem Gefängnis zu bewahren. Ziel der Täter ist es einzig und allein, euch in einer erfundenen Stresssituation zu verunsichern und zu einer schnellen und unüberlegten Entscheidung zu drängen.

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Im Zweifel auflegen

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Die Ermittler raten, das Gespräch bei kleinsten Zweifeln sofort zu beenden. Ruft eure Verwandten unter der euch bekannten Nummer selbst an, um die Situation zu klären. Falls ihr einen solchen Anruf erhaltet oder bereits Opfer geworden seid, meldet dies direkt über den offiziellen Notruf 110 der echten Polizei. Nutzt dafür auf keinen Fall eine Nummer, die euch die Anrufer vorher genannt haben.

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