Anzeige
Polizei-Post in Lippstadt und Werl: Kein Fake
© LKA NRW
Teilen:

Polizei-Post in Lippstadt und Werl: Kein Fake

Wer in Lippstadt oder Werl aktuell Post vom Landeskriminalamt NRW bekommt, sollte den Brief nicht vorschnell für einen Betrugsversuch halten. Dahinter steckt die bundesweite Sicherheitsstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ - kurz SKiD.

Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 06:19

Anzeige

Polizei-Post in Lippstadt und Werl: Kein Fake

Anzeige

In Lippstadt und Werl bekommen derzeit einige Bürgerinnen und Bürger Post vom Landeskriminalamt NRW (LKA). Das Schreiben ist echt und gehört zur bundesweiten Dunkelfeldstudie SKiD. Mit der Untersuchung will die Polizei mehr darüber erfahren, wie sicher sich Menschen fühlen, wo Straftaten passieren und wie häufig diese überhaupt angezeigt werden.

Anzeige

20.000 Menschen in NRW angeschrieben

Anzeige

Für die Studie werden bundesweit rund 200.000 Menschen angeschrieben. In Nordrhein-Westfalen sind es nach Angaben des LKA etwa 20.000 zufällig ausgewählte Personen ab 16 Jahren. Die Auswahl erfolgt über die Einwohnermelderegister.

Ziel ist es, das sogenannte Dunkelfeld der Kriminalität besser zu erfassen. Gemeint sind damit Straftaten, die nicht in der Polizeilichen Kriminalstatistik auftauchen, weil sie zum Beispiel nicht angezeigt wurden.

Anzeige

Erst Ankündigung, dann Fragebogen

Anzeige

Laut LKA erhalten die ausgewählten Personen zunächst ein Ankündigungsschreiben. Der eigentliche Fragebogen folgt dann Ende des Monats. Wer angeschrieben wird, kann die Fragen entweder schriftlich beantworten und kostenlos zurückschicken oder online per QR-Code teilnehmen.

Die Bearbeitung dauert laut LKA etwa 30 bis 45 Minuten.

Anzeige

Studie soll Polizei und Prävention helfen

Anzeige

Die Ergebnisse der SKiD-Studie sollen nicht nur wissenschaftlich ausgewertet werden. Auch die Polizei in NRW will die Daten nutzen, um Präventionsmaßnahmen gezielter zu entwickeln und das Sicherheitsgefühl der Menschen besser einschätzen zu können.

In der aktuellen Erhebungswelle geht es in NRW vor allem um die Wahrnehmung von Bedrohungsszenarien und um polarisierende Einstellungen.

Anzeige

Studie läuft alle zwei Jahre

Anzeige

Die Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ wird im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt und findet inzwischen zum dritten Mal statt. Nach Angaben des LKA werden die Antworten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anonymisiert ausgewertet.

Anzeige
Anzeige
Anzeige