
Polizeifoto Archiv (Quelle: Hellweg Radio)
Anzeige
Ein Gedrängel und Geschiebe in Menschenmengen - das haben wir durch die Pandemie schon lange nicht mehr erlebt. Die Polizei im Kreis Soest fürchtet, dass wir dadurch in Sachen Taschendiebstahl unvorsichtig werden. Taschendiebe sind aber nach wie vor aktiv. Sie nutzen nur eben andere Strategien. Zum Beispiel sind sie jetzt vermehrt in Supermärkten unterwegs und treten oft zu zweit auf: Einer lenkt das Opfer durch eine Frage ab, der Andere greift so schnell zu, dass es die Opfer meistens erst später bemerken, das etwas fehlt.
Anzeige
Die häufigsten Tricks von Taschendieben
Anzeige
- Rempel-Trick: Das Opfer wird im Gedränge angerempelt oder in die Zange genommen. Während das Opfer abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.
- Drängel-Trick: In vollen Bussen oder in Schlangen rückt ein Dieb unangenehm dicht an das Opfer heran und versucht so auf die Tasche zuzugreifen.
- Geldwechsel-Trick: Fremde bitten das Opfer eine Münze zu wechseln und wenn das Opfer das Portmonee öffnet, wird es abgelenkt. Dann kann der Dieb die Scheine aus der Geldbörse ziehen.
- Bettel-Trick: Kinder oder Frauen halten dem Opfer ein Blatt Papier vor mit der Bitte um eine Spende. Während das Opfer sich in die Liste einträgt, wird das Geld aus der Brieftasche gezogen.
- Beschmutzer-Trick: Das Opfer wird "versehentlich" mit Ketchup, Eis oder einer Flüssigkeit bekleckert. Der Täter versucht das Opfer zu reinigen, wobei er viel redet und das Opfer ablenkt. So kann er gleichzeitig unbemerkt Bargeld oder Kreditkarte entwenden.
Anzeige
Tipps zum Schutz vor Taschendieben
Anzeige
- Nur wirklich notwendiges Bargeld, sowie EC- und Kreditkarten mitnehmen und gut geschützt tragen. Zum Beispiel in einer Gürteltaschen oder einem Brustbeutel.
- Im Menschengedränge noch stärker auf die eigenen Wertsachen achten.
- Handtaschen immer geschlossen halten und nie unbeaufsichtigt lassen.
- Kein Geld und keine Wertgegenstände in Rucksäcke, die auf dem Rücken getragen werden. Da kommen Taschendiebe besonders leicht und unbemerkt ran.
Weitere Tipps hat die Polizei Soest für uns auf ihrer Homepage.
Anzeige