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Prozess zum "Horrorhaus" in Soest startet - Demo geplant
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Prozess zum "Horrorhaus" in Soest startet - Demo geplant

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, startet am Landgericht Arnsberg der Prozess zum "Soester Horrorhaus". Eine Frau soll monatelang wie eine Sklavin gehalten worden sein. Zum Prozessauftakt ist in Soest auch eine Demonstration gegen Gewalt an Frauen geplant.

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Vier Angeklagte vor dem Landgericht Arnsberg

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Angeklagt sind zwei Männer und zwei männliche Jugendliche im Alter zwischen 16 und 29 Jahren. Sie sollen eine ehemals obdachlose Frau zwischen Juli und November 2025 über Monate schwer misshandelt haben - in einem Reihenhaus im Soester Süden. Zu den Vorwürfen gehören gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Freiheitsberaubung. Zwei Angeklagten wird zudem Vergewaltigung vorgeworfen.

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Erster Prozesstag am 12. Oktober

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Der Prozess soll am Montag um 9.30 Uhr beginnen: Er ist öffentlich. Für den ersten Verhandlungstag ist nach Angaben einer Gerichtssprecherin die Verlesung der Anklage geplant. Zeugen und Sachverständige sollen ab dem zweiten Verhandlungstag am 2. November gehört werden. Insgesamt sind 14 Prozesstage vorgesehen.

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Demonstration vom Soester Bahnhof zum Marktplatz

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Am Montagnachmittag soll um 16 Uhr eine Demonstration am Soester Bahnhof beginnen. Von dort führt der Weg zum Marktplatz. Sarah Gonschorek (Grüne, Kreis Soest) und das Frauennetzwerk Kreis Soest organisieren die Kundgebung. Sie wollen der betroffenen Frau ihre Unterstützung zeigen und auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen.

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