
Ein Lippstädter muss sich ab heute wegen schwerer räuberischer Erpressung vor dem Paderborner Landgericht verantworten. Im April soll der damals 20-jährige Mann mit einer Komplizin einen Mann aus Porta Westfalica in einem Lippstädter Gewerbegebiet bedroht haben. Das Opfer und die Komplizin des Angeklagten kannten sich flüchtig aus dem Internet. Unter der Woche und mitten in der Nacht hatten sich die Beiden zu einem Treffen auf einem Parkplatz verabredet. Als der Mann aus Porta Westfalica zu ihr ins Auto stieg, saß der angeklagte Lippstädter bereits auf der Rückbank des Autos mit einer Pistole in der Hand. Das Duo zwang sein Opfer zum nächsten Geldautomaten. Statt wie gefordert 1000 Euro spuckte der Geldautomat des Opfers nur das Tagesmaximum von 500 Euro aus. Mit dem Geld, dem Handy, einer Uhr und den Autoschlüsseln ihres Opfers flüchteten die beiden. Einen Tag später klickten aber dann doch die Handschellen.