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Radweg Wickede-Ense: Projekt nimmt Fahrt auf
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Radweg Wickede-Ense: Projekt nimmt Fahrt auf

Der geplante Radweg zwischen Wickede und den Enser Ortsteilen Waltringen und Bremen rückt näher an die Realisierung. Das 2,5 Millionen Euro teure Projekt steht auf Rang 5 der Prioritätenliste für 2026, über die heute der Regionalrat der Bezirksregierung Arnsberg berät.

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.12.2025 05:49

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Regionalrat entscheidet über Wickeder Radweg-Pläne

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Die jahrelang diskutierte Radwegeverbindung zwischen Wickede und Ense könnte 2026 auf den Weg gebracht werden. Der Regionalrat der Bezirksregierung Arnsberg berät heute Vormittag über die wichtigsten Radwege-Bauvorhaben der Region für das kommende Jahr. Dabei steht die Strecke Wickede-Waltringen-Bremen auf dem fünften Rang der Prioritätenliste. Der neue Radweg soll über knapp fünf Kilometer führen und rund 2,5 Millionen Euro kosten. Die Vorplanungen für das Projekt haben bereits 2024 begonnen.

Das Bewertungsverfahren für die Priorisierung erfolgt auf Grundlage verschiedener Kriterien. Zentrale Bewertungspunkte sind der Erhaltungszustand, die verkehrliche Bedeutung, der Verkehrsfluss, die Verkehrssicherheit und sonstige Belange wie Umweltaspekte oder regionale Entwicklungen.

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Naturschutz und Grunderwerb als Herausforderungen in Wickede

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Bei der Planung des Radwegs müssen verschiedene Herausforderungen gemeistert werden. Das Projekt führt durch ein Vogelschutzgebiet, weshalb die Radwegeführung bereits mit der unteren und höheren Naturschutzbehörde abgestimmt wurde. Die Abstimmung zum Wasserrecht steht noch aus. Auf der gesamten Streckenlänge ist Grunderwerb erforderlich, was den Planungsprozess zusätzlich komplex macht.

Eine erste Informationsveranstaltung für betroffene Anlieger ist Ende 2025 gemeinsam mit der Gemeinde Ense geplant. Wann genau das Baurecht erlangt werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar. Der frühestmögliche Baubeginn ist daher noch nicht bekannt.

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Finanzierung aus Landesmitteln

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Die Finanzierung des Radwegprojekts erfolgt über das Landesprogramm „Bau und Erhaltung von Radwegen an Landesstraßen". Für 2025 stehen landesweit insgesamt 39,6 Millionen Euro zur Verfügung. Der Haushaltsentwurf für 2026 sieht 38,6 Millionen Euro vor, wobei 15 Prozent der Mittel dem Bezirk des Regionalrats Arnsberg zugeteilt werden.

Aus diesen Mitteln werden nicht nur neue Vorhaben finanziert, sondern auch bestehende Verpflichtungen aus laufenden und bereits fertiggestellten Maßnahmen. Die zehn vordringlichsten Maßnahmen der aktuellen Prioritätenliste haben Gesamtbaukosten von etwa 18,9 Millionen Euro.

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