
Ruhrverband spart mehr Wasser für trockene Zeiten
In den vergangenen Jahren hat der Ruhrverband immer mal die Menge an Wasser reduziert, die aus den Talsperren in die Ruhr geflossen ist. Dafür benötigte er aber immer eine aufwändige Ausnahmegenehmigung. Damit ist ab heute Schluss.
Veröffentlicht: Dienstag, 01.07.2025 05:27
Grenzwerte für Mindestabflüsse runtergesetzt
Ab heute nutzt der Ruhrverband erstmals eine neue Regelung, um weniger Wasser aus seinen Talsperren in die Ruhr abzugeben. Das ist seit einer Gesetzesänderung im Dezember 2024 erlaubt. Und davon macht der Ruhrverband angesichts der Hitze auch direkt Gebrauch, sagt Pressesprecher Markus Rüdel:
„Wir hatten im Frühjahr sehr geringe Niederschläge – vor allem der März war sehr trocken. Deshalb ist es wichtig, dass wir noch mehr Wasser sparen, um für trockene Zeiten besser vorzusorgen.“
So kann in trockenen Sommerphasen, wie jetzt, mehr Wasser in den Talsperren im Sauerland zurückgehalten werden: bis zu 259.200 Kubikmeter pro Tag. Aktuell bräuchten wir uns aber keine Sorgen machen, die Talsperren seien ausreichend gefüllt, sagt Markus Rüdel.