
Ruhrverband warnt vor Eisfläche am Möhnesee
Auf dem Möhnesee bilden sich die ersten Eisflächen der Saison, doch der Ruhrverband warnt eindringlich vor dem Betreten. Schwankende Wasserstände machen das Eis lebensgefährlich, da die Eisdecke immer wieder aufreißt.
Veröffentlicht: Montag, 29.12.2025 14:35
Erste Eisflächen am Möhnesee entstehen
Mit den sinkenden Temperaturen bilden sich am Möhnesee aktuell die ersten Eisflächen der Wintersaison. Doch was auf den ersten Blick wie eine Winteridylle aussieht, birgt große Gefahren. Der zuständige Ruhrverband warnt deshalb eindringlich davor, die Eisflächen zu betreten oder darauf Schlittschuh zu laufen. Das Betreten der Eisflächen ist am Möhnesee grundsätzlich verboten. Anders als bei natürlichen Seen oder Teichen herrschen an der Möhnetalsperre besondere Bedingungen, die das Eis unberechenbar machen.
Schwankender Wasserstand macht Eis gefährlich
Die Eisdecke auf der Möhnetalsperre kann nicht gleichmäßig durchfrieren - das macht sie extrem gefährlich. Durch den schwankenden Wasserstand der Talsperre reißt die Eisdecke immer wieder auf und bildet instabile Stellen. Diese Bruchstellen sind oft nicht sichtbar und können beim Betreten sofort nachgeben. Wer trotz des Verbots aufs Eis geht, bringt sich daher in akute Lebensgefahr. Das kalte Wasser der Talsperre macht ein Überleben nach einem Einbruch zusätzlich schwierig.
Sicherheit hat am Möhnesee oberste Priorität
Der Ruhrverband als Betreiber der Möhnetalsperre nimmt seine Verantwortung für die Sicherheit der Besucher ernst. Die Warnung vor den Eisflächen ist Teil der regelmäßigen Sicherheitsmaßnahmen rund um den beliebten Naherholungsort im Kreis Soest. Auch in den vergangenen Jahren gab es bereits ähnliche Warnungen vor gefährlichen Situationen am Möhnesee. Die Talsperre lockt das ganze Jahr über viele Besucher an, weshalb Sicherheitshinweise besonders wichtig sind.