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SC Freiburg - Bor. Mönchengladbach
© Philipp von Ditfurth/dpa
Freiburger Freude über den perfekten Saisonstart.
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SC Freiburg feiert historischen Start – Gladbach geht unter

Gladbachs Krise spitzt sich nach einer heftigen Niederlage in Freiburg zu. Für Trainer Eugen Polanski dürfte es ungemütlich werden, Kapitän Kleindienst kassiert einen Platzverweis.

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Fußball-Bundesliga

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Freiburg (dpa) - Trainer Eugen Polanski steckt mit Borussia Mönchengladbach schon nach drei Spieltagen tief in der Krise. Gegen den neuen Spitzenreiter SC Freiburg verlor die Elf vom Niederrhein nach einer schwachen Leistung 0:5 (0:2) - und damit auch ihr drittes Saisonspiel in der Fußball-Bundesliga. Yannik Engelhardt (23. und 79. Minute), Igor Matanovic (29./77.) sowie Maximilian Eggestein (86.) erzielten die Freiburger Tore vor 34.700 Zuschauern. Gladbachs Kapitän Tim Kleindienst (52.) sah Gelb-Rot.

Bei den Gästen war die Stimmung schon vor dem Spiel schlecht. «Weniger TikTok gucken», hatte Kleindienst seinen Teamkollegen nach dem 3:4 vor einer Woche gegen Elversberg empfohlen. Dazu befragt sagte Sportchef Rouven Schröder vor der Freiburg-Partie bei Sky: «Es hat sich viel angesammelt, Tim ist maximal ehrgeizig. Das sind wir auch. Und da ist jeder Typ anders. Man kann sachlich sein in der Emotion. Der andere ist halt ein Stück weit emotionaler.»

Polanskis Wechsel verpuffen

Der bereits früh in der Saison unter Druck stehende Polanski wollte mit drei Wechseln in der Startelf eigentlich die Wende herbeiführen. David Herold, Robin Hack und Kevin Stöger durften statt Wael Mohya, Mathieu Nguefack und Lukas Ullrich ran. Anfangs wirkten die Gäste durchaus engagiert, torgefährlich wurden sie über die gesamte Spielzeit aber nie.

Ganz anders sah das bei den Freiburgern aus, die von ihren Fans mit einer royalen Choreo («Du bist der König in unserer Stadt») ins Spiel geschickt wurden. Schnörkellos trugen die Breisgauer ihre Angriffe vor, profitierten bei der Führung allerdings auch von einem Fehler von Moritz Nicolas. Der Gladbacher Torwart segelte nach einem Eckstoß von Derry Scherhant komplett am Ball vorbei; hinter ihm nickte Ex-Borusse Engelhardt mühelos ein.

Kaum im Bilde waren die Gäste auch beim zweiten Gegentreffer. Ein präziser Flachpass von SC-Innenverteidiger Matthias Ginter reichte, um die Gladbacher Abwehr auszuhebeln. Empfänger Matanovic schloss in seinem 50. Bundesligaspiel direkt und mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:0 ab. Weitere gute Torchancen hatten Engelhardt, Philipp Lienhart und Yuito Suzuki nach einem weiten Abschlag von SC-Torhüter Mio Backhaus vergeben.

Unnötige Aktion von Kleindienst

Polanski reagierte nach dem Seitenwechsel und schickte Shuto Machino für den komplett ungefährlichen Hugo Bolin auf den Rasen. Die Hoffnung auf eine Aufholjagd währte aber nur kurz, weil der bereits verwarnte Kleindienst dem Freiburger Innenverteidiger Lienhart ungestüm auf den Fuß trat. 

Zwar setzte Polanski in Isac Lidberg (für Franck Honorat) und Wael Mohya (für Robin Hack) auf frische Kräfte, ins Tor trafen aber nur noch die souverän auftretenden Freiburger, die erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte die ersten drei Spiele gewannen.

Matanovic, der kurz zuvor noch per Kopf an Nicolas scheiterte, schnürte auf Vorlage von Jordy Makengo seinen Doppelpack und durfte sich bei seiner folgenden Auswechslung von den Fans mit Sprechchören feiern lassen. Engelhardt machte mit einem strammen Linksschuss das Gladbacher Debakel perfekt. Eggestein, der erst unter der Woche seinen Vertrag verlängert hatte, setzte noch einen drauf. «Deutscher Meister wird nur der SCF», stimmten die Freiburger Fans vergnügt an.

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© dpa-infocom, dpa:260912-930-675337/1
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SC Freiburg - Bor. Mönchengladbach
© Philipp von Ditfurth/dpa
Sah Gelb-Rot: Gladbachs Kapitän Tim Kleindienst.
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SC Freiburg - Bor. Mönchengladbach
© Philipp von Ditfurth/dpa
Ab durch die Mitte: Freiburgs Jordy Makengo.
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SC Freiburg - Bor. Mönchengladbach
© Philipp von Ditfurth/dpa
Setzte auf drei Startelf-Änderungen: Gladbachs Trainer Eugen Polanski.
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