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Schüler aus dem Kreis Soest üben Wiederbelebung im Ernstfall
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Schüler aus dem Kreis Soest üben Wiederbelebung im Ernstfall

Reanimation statt Unterricht: Im Kreis Soest lernen gerade viele Schülerinnen und Schüler, wie sie im Notfall Leben retten können. Dahinter steckt die Corhelper-App - und die hat schon dutzende Leben gerettet.

Veröffentlicht: Montag, 27.04.2026 11:10

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Schüler üben Wiederbelebung

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Auch hier im Kreis Soest zählt bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand jede Sekunde - genau darauf werden aktuell auch Schülerinnen und Schüler vorbereitet. Bei einer großen Aktion an den Berufskollegs lernen sie, wie sie im Notfall Leben retten können.

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Reanimationstraining direkt im Schulalltag

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Im Börde-Berufskolleg in Soest hat der Rettungsdienst heute (27. April 2026) den Auftakt gemacht: Mit einem Simulations-Rettungswagen und mehreren Übungspuppen konnten Schülerinnen und Schüler direkt vor Ort trainieren. Im Foyer wurde gedrückt, gezählt und ausprobiert - immer mit dem Ziel, im Ernstfall schnell helfen zu können.

An verschiedenen Stationen zeigen Experten die wichtigsten Handgriffe bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand. So sollen möglichst viele junge Menschen fit für den Notfall gemacht werden.

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Schüler aus dem Kreis Soest üben Wiederbelebung im Ernstfall
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Corhelper überbrücken die entscheidenden Minuten

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Hinter der Aktion steckt die sogenannte Corhelper-App. Sie alarmiert qualifizierte Ersthelfer in der Nähe, wenn ein Notfall gemeldet wird. Diese können die Zeit überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Denn genau diese Minuten sind entscheidend: Bis zu 12 Minuten kann es dauern, bis ein Rettungswagen vor Ort ist. Beim Herz-Kreislauf-Stillstand kann das über Leben und Tod entscheiden.

Allein in diesem Jahr konnten im Kreis Soest durch Corhelper bereits rund 30 Menschenleben gerettet werden.

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Ziel: Mehr junge Lebensretter

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„Wir wünschen uns, dass mehr junge Menschen diese wichtige Aufgabe übernehmen können“, sagt Landrat Heinrich Frieling. Deshalb richtet sich die Aktion gezielt an Berufskollegs - dort erreicht man viele potenzielle Ersthelfer.
Auch Lehrerin Bettina Ademmer vom Börde-Berufskolleg begleitet die Aktion und sieht großes Potenzial: „Wir freuen uns, dass der Auftakt hier bei uns am Börde-Berufskolleg stattfindet“.
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Schon viele Helfer im Einsatz

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Die Corhelper-App gibt es im Kreis Soest seit 2021. Inzwischen engagieren sich rund 1.560 qualifizierte Ersthelfer. Insgesamt konnten so bereits 57 Menschen vor dem Tod bewahrt werden.

„Je früher mit Maßnahmen der Ersten Hilfe begonnen wird, desto größer ist die Überlebenswahrscheinlichkeit“, erklärt der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, Hans-Peter Trilling.
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Mitmachen ist einfach

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Wer helfen möchte, kann selbst Corhelper werden. Voraussetzung ist ein Erste-Hilfe-Kurs, der nicht älter als zwei Jahre ist, sowie eine zusätzliche Online-Schulung. Die Zertifizierung ist im Rahmen der aktuellen Aktion sogar direkt vor Ort möglich.

Die Ehrenamtlichen ersetzen keinen Rettungsdienst, sind aber eine wichtige Ergänzung - vor allem in den ersten Minuten, wenn jede Sekunde zählt.

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