
Skyhub PAD wird "Überfliegerin 2025"
Die Paderborn-Lippstädter Fluggesellschaft Skyhub PAD ist zur "Überfliegerin des Jahres 2025" gekürt worden. Bei der Online-Abstimmung des Luftfahrt-Portals aeroTELEGRAPH erhielt das regionale Unternehmen über 31 Prozent aller Stimmen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.01.2026 05:51
Skyhub PAD ist Überfliegerin des Jahres 2025
Die Leserinnen und Leser des renommierten Luftfahrt-Portals aeroTELEGRAPH küren jährlich den "Überflieger des Jahres". Die Auszeichnung würdigt besondere Leistungen und Innovationen in der deutschen Luftfahrtbranche. Skyhub PAD konnte die Jury mit ihrer deutschlandweit einmaligen regionalen Initiative überzeugen, die nach dem Rückzug der Lufthansa die wichtige Verbindung nach München gerettet hat.
Paderborner Flugverbindung nach München gerettet
Die Geschichte von Skyhub PAD begann, nachdem die Lufthansa ihre Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und München einstellte. Statt diese wichtige Drehkreuz-Anbindung zu verlieren, ergriffen regionale Unternehmer und der Flughafen Paderborn/Lippstadt die Initiative. Gemeinsam entwickelten sie eine eigenständige Lösung, um die für die Region wichtige Flugroute zu erhalten.
Seit September 2025 bedient Skyhub PAD die Strecke zwischen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt und München mit bis zu drei täglichen Flügen. Die neue Fluggesellschaft konnte damit eine wichtige Lücke im regionalen Luftverkehr schließen und bietet Geschäftsreisenden sowie Urlaubern aus der Region weiterhin eine direkte Anbindung an das Münchener Drehkreuz.
Vorbild für andere Regionalflughäfen in Deutschland
Die Auszeichnung unterstreicht die besondere Bedeutung der Skyhub PAD-Initiative für die deutsche Luftfahrtlandschaft. Das Portal aeroTELEGRAPH hebt hervor, dass Geschäftsführer Klaus Marx und sein Team bereits jetzt viel erreicht haben. In einer Zeit, in der viele Regionalflughäfen unter wirtschaftlichem Druck stehen, zeigt das Paderborner-Lippstädter Beispiel neue Wege auf.
Die Initiative gilt als Vorbild für andere regionale Airports, die ebenfalls mit dem Rückzug großer Fluggesellschaften konfrontiert sind. Durch die Kombination aus privatem Engagement und lokaler Unterstützung konnte eine nachhaltige Lösung entwickelt werden, die über die Region hinaus Beachtung findet.