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So wird der Garten im Kreis Soest fit für den Herbst
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So wird der Garten im Kreis Soest fit für den Herbst

Laub liegen lassen, Beete abdecken und neue Pflanzen setzen: Im Kreis Soest ist jetzt die beste Zeit, um den Garten winterfest zu machen. Expertin Janina Humpertz und Influencer Flo aus Welver geben die besten Tipps für den Herbst.

Veröffentlicht: Montag, 29.09.2025 12:18

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Laub liegen lassen statt Stress im Garten

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Wenn im Kreis Soest die Blätter fallen, greifen viele direkt zur Harke. Dabei ist es oft klüger, das Laub einfach liegen zu lassen.

„Es bildet eine natürliche Decke, die den Boden feucht hält und vor Frost schützt. Außerdem finden Igel und Insekten darin ein Winterquartier“, erklärt uns Gärtnermeisterin Janina Humpertz aus Welver.
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Herbst ist Pflanzzeit

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Der Oktober ist die perfekte Zeit, um Neues in den Garten zu holen. Obstbäume, Sträucher oder Stauden können jetzt besonders gut anwachsen, weil der Boden noch warm und ausreichend feucht ist. Wichtig: Das Pflanzloch sollte größer sein als der Topf, der Wurzelballen leicht angeraut werden – und danach kräftig gießen. Dünger ist im Herbst noch nicht nötig, das kommt erst im Frühjahr.

Auch Blumenzwiebeln wie Tulpen oder Narzissen gehören bis Mitte Oktober in den Boden, damit sie im Frühjahr ihre volle Pracht entfalten können. Stauden, die zu groß geworden sind, lassen sich jetzt teilen oder an einen anderen Platz setzen.

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Rückschnitt mit Augenmaß

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Flo (@dergartenflo_), Garteninfluencer aus Welver, empfiehlt:

„Jetzt können wir einiges zurückschneiden. Am 30. September endet die Vogelschutzzeit und dann dürfen wir im Kreis Soest Bäume und Hecken auch radikal zurücknehmen. Solche Arbeiten sind jetzt optimal machbar.“

Stauden dagegen sollten lieber stehen bleiben.

„Die lässt man den Winter über gammeln und schneidet sie erst im Frühjahr ab. Denn sie sind richtig gute Überwinterungsmöglichkeiten für Insekten, Wildbienen und viele andere Tiere“, erklärt Flo uns.

Auch Janina Humpertz mahnt, Hecken nicht zu spät zu schneiden, weil Frost in die frischen Schnittstellen eindringen könnte. Gräser oder Stauden, die sich stark aussäen, können hingegen jetzt schon zurückgenommen werden, um einer unkontrollierten Ausbreitung vorzubeugen.

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Beete vorbereiten für den Winter

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Auch abgeerntete Gemüseflächen oder verblühte Beete sollten jetzt nicht vernachlässigt werden. Pflanzenreste und Unkraut raus, den Boden leicht durchharken – aber nicht komplett umgraben, das würde das Bodengefüge stören.

Damit Beete den Winter über nicht kahl bleiben, raten Experten zu einer Mulchdecke aus Rasenschnitt oder unreifem Kompost. Zerkleinertes Herbstlaub funktioniert genauso gut: Es schützt die Pflanzen und versorgt Bodenlebewesen wie Regenwürmer mit Nahrung.

Autor: Ben Hettwer

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