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Soest: 2-Promille-Fahrt endet mit Attacke auf Polizei
© Tim Reckmann / FotoDB
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Soest: 2-Promille-Fahrt endet mit Attacke auf Polizei

Eine Autofahrerin aus Herne landete am Dienstagabend betrunken im Straßengraben der B475 in Soest. Bei der Festnahme attackierte sie die Polizisten mit Schlägen und Bissen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.12.2025 07:44

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Nach Polizeiangaben war die 53-Jährige am Dienstagabend gegen 19 Uhr mit ihrem Mazda MX-5 auf der B475 im Bereich des Pendlerparkplatzes an der A44-Anschlussstelle Soest-Ost unter bislang ungeklärten Umständen in den Straßengraben geraten. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch bei der Fahrerin. Im Fahrzeug fanden sie zusätzlich eine leere Weinflasche als weiteren Hinweis auf den Alkoholkonsum. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Beamten und ergab einen Wert von fast 2 Promille. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung stellten die Polizisten umgehend den Führerschein der Frau sicher.

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Massive Gewalt gegen Polizeibeamte

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Die Situation eskalierte, als die 53-Jährige zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeiwache in Soest gebracht werden sollte. Im Streifenwagen sperrte sie sich vehement gegen alle polizeilichen Maßnahmen und zeigte ein äußerst aggressives Verhalten. Sie schlug mehrfach gezielt in Richtung eines Polizisten und versuchte, einen anderen Beamten zu beißen. Zusätzlich beleidigte sie die eingesetzten Polizisten während des gesamten Vorgangs mehrfach. Auch in Polizeigewahrsam in Soest verhielt sie sich weiterhin extrem unkooperativ und schlug erneut einen Beamten.

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Ermittlungen zu weiterem Unfall in Soest laufen

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An dem Auto der 53-Jährigen wurden Spuren festgestellt, die nicht zu dem Unfall auf der B475 passen. Dies lässt die Ermittler vermuten, dass die stark alkoholisierte Fahrerin möglicherweise bereits vor dem Unfall am Pendlerparkplatz in einen anderen Verkehrsunfall verwickelt war. Die Polizei Soest hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet, um mögliche weitere Unfallbeteiligungen zu klären. Die Untersuchungen zu diesem Verdacht dauern derzeit noch an.

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