
Christliches Klinikum Soest für besonderes Projekt ausgezeichnet
Kinder auf der Intensivstation – das ist in vielen Krankenhäusern kaum vorstellbar. Im Christlichen Klinikum Soest ist das anders. Dort dürfen Kinder ihre Angehörigen besuchen – dank eines Projekts, das sie spielerisch und kindgerecht auf die ungewohnte Situation vorbereitet. Am Montagabend (03.11.2025) wurde das Team dafür mit dem zweiten Platz beim Sozialpreis der katholischen Krankenhäuser ausgezeichnet. Die Freude bei der Pflegerischen Leitung der Intensivstation, Silke Bräutigam, war groß:
„Besuche von Kindern auf der Intensivstation sind unheimlich wichtig für die Angehörigen. Und unser Engagement von dem ganzen Team der Intensivstation wurde heute ausgezeichnet. Wir freuen uns unheimlich über den zweiten Platz und danken allen, die für uns abgestimmt haben. Das zeigt uns, wie wertvoll unsere Arbeit ist.“
Kinder werden behutsam vorbereitet
Beim Projekt „Besucherkinder“ werden die kleinen Besucher mit einem anschaulichen Heft, Gesprächen und Begleitung durch das Pflegepersonal auf den Besuch vorbereitet. So lernen sie, was auf einer Intensivstation passiert – und können besser verstehen, warum ihre Eltern oder Großeltern dort behandelt werden. Die Besuche werden vorher genau geplant, damit für die Kinder alles möglichst ruhig und kindgerecht abläuft.
Ein Projekt mit Vorbildcharakter
Das Soester Klinikum zeigt mit seinem Ansatz, wie wichtig Nähe und familiäre Bindung auch in schwierigen Situationen sein können. Das Projekt hat nicht nur Angehörige und Kinder berührt, sondern nun auch die Jury des Sozialpreises.

