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Soest: Standgebühren für Allerheiligenkirmes steigen
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Soest: Standgebühren für Allerheiligenkirmes steigen

Die Stadt Soest plant, die Gebühren für Schausteller auf der Allerheiligenkirmes um durchschnittlich fünf Prozent zu erhöhen. Damit soll ein drohendes Defizit verringert werden. Das ist am Donnerstag (7.5.) Thema im Rat. 

 

Veröffentlicht: Donnerstag, 07.05.2026 05:07

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Kirmes schloss 2025 mit fast 63.000 Euro Minus ab

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Für die kommende Allerheiligenkirmes in Soest müssen sich viele Schausteller auf höhere Kosten einstellen. Die Stadtverwaltung hat dem Rat vorgeschlagen, die Standgebühren um durchschnittlich fünf Prozent anzuheben. Hintergrund ist das Kirmes-Defizit aus dem vergangenen Jahr von fast 63.000 Euro. Ohne eine Preisanpassung würde dieses Minus laut Kalkulation der Stadt in diesem Jahr sogar auf rund 94.000 Euro ansteigen. Die neuen Gebühren sollen diese Lücke zumindest teilweise schließen.

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Wegfall des alten Wohnwagenplatzes sorgt für höhere Kosten

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Die finanzielle Schieflage hat laut Stadt mehrere Gründe. Zum einen steigen die tariflichen Personal- und Sicherheitskosten. Zum anderen fiel das bisherige Gelände für die rund 260 Wohnwagen der Schausteller weg. Die neuen Flächen, unter anderem am Schwarzen Weg, der Stadthalle und am Georg-Plange-Platz, erfordern mehr Sicherheitspersonal sowie neue Infrastruktur. Gleichzeitig verliert die Stadt Soest an diesen Stellen wichtige Einnahmen aus wegfallenden Parkplätzen, was das Kirmes-Ergebnis zusätzlich belastet.

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Klassische Verkaufsstände und kleine Spielbuden bleiben verschont

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Bei der Erhöhung der Standgelder geht die Stadt differenziert vor. Während Imbiss-Betriebe, Eventflächen und Greifautomaten künftig mehr zahlen müssen, bleiben die Händler auf dem Pferdemarkt sowie klassische Spielbuden wie Dosenwerfen und Pferderennen von der Preissteigerung ausgenommen. Für Händler von Topfwaren wird die Gebühr sogar gesenkt, um diesen traditionellen Bereich für Aussteller wieder attraktiver zu machen.

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BG ist gegen Preiserhöhung

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Die Bürgergemeinschaft Soest will als einzige Fraktion der Erhöhung nicht zustimmen, berichtet der Soester Anzeiger. 

Der Präsident der Soester Schausteller Thomas Schneider sagte HellwegRadio "Wir sprechen über die Kosten mit allen im Arbeitskreis. Klar ist, dass die Kosten steigen, z.B. für Sicherheitspersonal."

Die Allerheiligenkirmes müsse aber für Familien bezahlbar bleiben.

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