
Projektseite bündelt Infos für Soesterinnen und Soester
Die neue Kampagne der Stadt Soest trägt den Titel „Wenn’s kommt, dann kommt’s drauf an“. Nach Angaben der Stadt geht es darum, auf die Folgen von Hitzewellen, Trockenheit und Starkregen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig soll gezeigt werden, wie wir alle selbst vorsorgen können. Ein zentraler Baustein ist die Projektseite unter mitwirken-soest.de, auf der Informationen und Handlungsmöglichkeiten gebündelt werden.
Checkliste und Karten für den eigenen Wohnort
Nach Angaben der Stadt sollten Anwohner zunächst die Risiken am eigenen Wohnort kennen. Dafür gibt es eine neue Checkliste zur Klimafolgenanpassung. Außerdem verweist die Stadt auf ihre Starkregenhinweiskarte und die Handlungskarte Klimafolgenanpassung. Diese Angebote sollen dabei helfen, mögliche Starkregengefahren oder Hitzebelastungen für das eigene Grundstück und das direkte Umfeld besser einzuschätzen.
Maßnahmen rund um Haus und Garten
Die Stadt nennt auch konkrete Möglichkeiten zur Vorsorge. Regenwasser kann demnach zum Beispiel in Regentonnen oder Zisternen gesammelt werden. Wasserdurchlässige Flächen sowie begrünte Dächer und Fassaden können nach Angaben der Stadt helfen, Wasser zurückzuhalten. Auch Bäume und Sträucher können demnach zur Kühlung beitragen. Kellerfenster, Lichtschächte und Hauseingänge könnten gegen eindringendes Wasser - zum Beispiel bei Starkregen - gesichert werden.
Hinweise zu Verhalten bei Hitze und Starkregen
Zusätzlich verweist die Stadt auf Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes. Bei Hitze seien ausreichend Flüssigkeit, Verschattung und Lüften in kühleren Tageszeiten wichtig. Bei Starkregen sollten überflutete Straßen, Unterführungen und Kellerräume gemieden werden.