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Soest und Lippstadt: RE 11 wird ab 2030 neu geplant
© Hellweg Radio
Der RE11 fährt zwischen Düsseldorf und Kassel und hält u.a. in Soest und Lippstadt
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Soest und Lippstadt: RE 11 wird ab 2030 neu geplant

National Express und die Nahverkehrsverbünde haben neue Verträge für Regionalzüge in NRW beschlossen. Die RE 11 zwischen Düsseldorf und Kassel mit Haltestellen in Soest und Lippstadt soll bis zur Neuausschreibung 2030 pünktlicher und sauberer werden.

Veröffentlicht: Montag, 02.02.2026 05:58

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Der Regionalexpress RE 11 zwischen Düsseldorf und Kassel bekommt eine neue Zukunftsperspektive. National Express und die zuständigen Nahverkehrsverbünde haben sich auf eine Neuordnung der Verkehrsverträge verständigt, die auch direkte Auswirkungen auf Fahrgäste in Soest und Lippstadt hat. Die Laufzeit der vereinbarten Leistungen des Rhein-Ruhr-Express (RRX), zu dem die RE 11 gehört, wird von Dezember 2033 auf Dezember 2030 verkürzt. Ende Januar stimmten die zuständigen Gremien der Aufgabenträger sowie von National Express der Ausarbeitung einer Neuordnung zu. Diese Verkürzung dient der Vorbereitung einer Neuausschreibung im Rahmen des Nahverkehrsplans NRW und soll langfristig eine stabilere Zugverbindung gewährleisten.

"Wer die Mobilitätswende will, der muss einen verlässlichen, bedarfsgerechten Schienenpersonennahverkehr sichern und weiterentwickeln" - Christiane Auffermann, Geschäftsführerin Nahverkehr Westfalen-Lippe
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Mehr Pünktlichkeit für Pendler

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Bis zur Neuausschreibung 2030 sollen Fahrgäste der RE 11 von konkreten Verbesserungen profitieren. National Express will die Verlässlichkeit durch mehr operative Puffer gegen Verspätungen erhöhen und auf besonders ausgelasteten Strecken die Sitzplatzkapazitäten ausbauen. Die Einigung umfasst festzuschreibende Maßnahmen für mehr Pünktlichkeit und Sauberkeit, um überfüllte Züge möglichst zu vermeiden. Diese Entwicklung dürfte besonders Pendler aus dem Kreis Soest freuen, da die RE 11 in der Vergangenheit mit Pünktlichkeitsproblemen zu kämpfen hatte. Die Nahverkehrsverbünde betonen, dass Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen gemeinsam daran arbeiten, zuverlässigere Partner für die Fahrgäste zu sein.

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Zukunftsperspektive für den Regionalverkehr in NRW

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Die Neuordnung der Verkehrsverträge soll eine langfristig tragfähige Perspektive für einen verlässlichen Schienenpersonennahverkehr schaffen. Neben der RE 11 sind auch andere Regional-Express- und Regionalbahn-Linien in Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Regionen in Hessen und Rheinland-Pfalz von den Vertragsänderungen betroffen.

"Die Verhandlungsergebnisse sind insbesondere für die Fahrgäste im Schienenpersonennahverkehr eine gute Lösung, denn sie sichern langfristig die Zuverlässigkeit auf der Schiene auf wichtigen Linien in NRW" - Oliver Wittke, Vorstandssprecher Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
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