
Soester Bahnhof bekommt gesichertes Fahrradparkhaus
Am Soester Bahnhof wird die bisherige Fahrrad-Abstellanlage zum gesicherten Fahrradparkhaus umgebaut. Wer dort aktuell ein Rad stehen hat, muss es bis zum 20. September abholen - sonst wird es kostenpflichtig abtransportiert.
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Räder bis 20. September aus dem Parkhaus holen
Wer sein Fahrrad im P+R-Parkhaus nördlich des Soester Bahnhofs abgestellt hat, muss es bis Sonntag, 20. September 2026 abholen. Die Kommunalen Betriebe Soest (KBS) haben die Nutzerinnen und Nutzer bereits informiert - seit Montag, 7. September 2026 befestigen sie farbige Banderolen an den abgestellten Rädern. Die Banderolen weisen direkt am Rad auf die Frist hin. Wer sein Fahrrad bis dahin nicht wegfährt, muss mit Konsequenzen rechnen. Außerdem sollten ab dem 20. September auch keine Räder mehr neu abgestellt werden.
Stehen gebliebene Räder werden abtransportiert - und kosten Geld
Fahrräder, die am 20. September noch in der Anlage stehen, werden von den KBS abtransportiert und für einige Wochen eingelagert. Die Einlagerung ist kostenpflichtig. Eigentümerinnen und Eigentümer können sich aber im Nachhinein melden und ihr Rad abholen. Die KBS geben damit ausdrücklich noch eine Chance, vergessene Räder zurückzubekommen - allerdings nicht kostenlos.
Aus einfacher Abstellanlage wird gesichertes Parkhaus
Nach dem Umbau soll die Anlage deutlich mehr bieten als bisher. Das neue Fahrradparkhaus bekommt ein Torsystem mit Schließmechanismus. Stellplätze können dann per App gebucht werden, das Tor lässt sich ebenfalls per App bedienen. Die Nutzung wird kostenpflichtig sein. Dafür bietet die Anlage echte Sicherheit - und zusätzlich Lademöglichkeiten sowie eine Basis-Reparaturstation.
Gesicherte Abstellplätze auf der Nordseite des Bahnhofs
Das neue Fahrradparkhaus auf der Nordseite des Bahnhofs ergänzt die bestehende Radstation des SEN auf der Südseite. Damit gibt es künftig auf beiden Seiten des Soester Bahnhofs gesicherte Abstellmöglichkeiten - besonders attraktiv für hochwertige Fahrräder und E-Bikes. Der Umbau wird mit Fördermitteln des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) finanziert und ist eine Maßnahme des städtischen Verkehrsentwicklungsplans zur Förderung des Radverkehrs.