Soester Fliegerbombe wird noch heute gesprengt

Häuser werden evakuiert und Straßen gesperrt.

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Bombensprengung im Soester Norden

22:08: Die Bombe konnte kontrolliert gesprengt werden.


21:40 Uhr: Die Bombe soll um ca. 22 Uhr gesprengt werden. Weil ein Heimbewohner nicht evakuiert werden wollte, hat sich die Sprengung verzögert.


21:20 Uhr: Die Evakuierung ist abgeschlossen, in den nächsten Minuten dürfte die Bome gesprengt werden. An der Unterbringungsstelle an der Soester Stadthalle hält sich der Betrieb in Grenzen. Viele der Anwohner sehen bei Freunden oder Bekannten untergekommen, heißt es von Seiten der Stadt.


21 Uhr: Die Sprengung verzögert sich etwas. Die Polizei fängt jetzt an, die Umgebung abzusichern. In einem Pflegeheim gibt es einen Polizeieinsatz, weil ein Bewohner sich weigert, an der Evakuierung teilzunehmen. Mehrere 1000 Wasserkanister werden bereitgestellt. Sie sollen als Splitterschutz dienen, wenn die Bombe gesprengt wird.


20:30 Uhr: Die Evakuierung ist weitestgehend beendet. Man hofft, gegen kurz nach 21 Uhr mit der Sprengung loslegen kann.


19 Uhr: Die Sprengung ist für ca. 21 Uhr geplant. Rund 300 Einsatzkräfte aus dem ganzen Kreis Soest sind im Einsatz.


18:30 Uhr: Aus Sicherheitsgründen werden rund 1000 Anwohner im Umkreis von 500 Metern evakuiert und die Straßen drum herum gesperrt. An der Soester Stadthalle gibt es eine Sammelstelle für alle Evakuierten. Wegen der Corona Pandemie muss dort ein Mundschutz getragen werden - außerdem werden Namen und Adresse aufgeschrieben. Im Moment sind Busse vom Evakuierungsgebiet zur Sammelstelle an der Stadthalle unterwegs. Damit es nicht zu voll wird, bittet die Stadt aber darum, sofern es möglich ist, lieber zu Bekannten oder Verwandten zu gehen. Eine Gefährdung für Anwohner besteht aber nicht, heißt es.


17:40 Uhr: Die Bombe, die letzten Donnerstag im Soester Norden gefunden wurde, wird noch heute gesprengt. Der Kampfmittelräumdienst hat sich den Blindgänger heute angeguckt und festgestellt, dass es nicht wie angenommen eine 250-Kilo, sondern eine 500 Kilo-Fliegerbombe ist. Die Bombe hat einen Langzeitzünder - und mit so einem Zünder kann sie nicht entschärft werden. Deshalb wird jetzt die Sprengung vorbereitet. Aus Sicherheitsgründen müssen Häuser im Umkreis von 500 Metern (etwa 1000 Anwohner) evakuiert und Straßen gesperrt werden. Außerdem wird abgeklärt, ob das Seniorenheim Perthes-Zentrum evakuiert werden muss. Eine Gefährdung für Anwohner besteht aber nicht, heißt es.


Der am vergangenen Donnerstag im Bereich des geplanten Baugebietes Soest-Nord zwischen Oestinghauser Landstraße und Weslarner Weg gefundene Blindgänger ist heute durch den Kampfmittelräumdienst erneut begutachtet worden. Die ursprünglich für vergangenen Donnerstaggeplante Entschärfung musste am späten Abend abgebrochen werden, da der Schachtzu der in 8 Metern Tiefe liegenden  Fliegerbombe  einzustürzen  drohte.  Im  Rahmen  der heute  erfolgten Erweiterung des Schachtes stellte sich nun heraus, dass es sich nicht um eine 250-kg-Fliegerbombe, sondern um eine 500-kg-Fliegerbombe handelt. Erst nach einer vollständigen Freilegung  des  Blindgängers  kann  endgültig  Art  und  Größe  der Kampfmittel  bestimmt  werden. Diese  Arbeiten  konnten  erst  am  Nachmittag abgeschlossen werden. DerBlindgänger ist mit einem Langzeitzünder versehen. Zünder dieser Art können nicht entschärft werden, daher wird eine kontrollierte Sprengung vorbereitet. Diese Arbeiten dulden keinen Aufschub und können nicht auf den Folgetag verschoben werden. Aus Sicherheitsgründen werden Gebäude im Umkreis von 500 m evakuiert und Straßen gesperrt werden müssen. Eine akute Gefährdung der Bevölkerung besteht nicht. Zurzeit  bereitet die  Abteilung  Ordnungsangelegenheiten  der  Stadt  Soest  die Entschärfung vor. Aus Sicherheitsgründen werden Gebäude evakuiertund Straßen gesperrt werden müssen. Über weitere Einzelheiten wird die Stadt rechtzeitig informieren. Darüber  hinaus  ist  ein  Bürgertelefon  eingerichtet,  das  unter  der Rufnummer 103-2135 erreichbar ist.

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