
Soester Stiftung hilft Flutopfern in Nepal
Nach schweren Überschwemmungen in Nepal brauchen viele Menschen dringend Hilfe. Die Soester Jürgen-Wahn-Stiftung unterstützt Betroffene im Dorf Devighat. Dort werden Gebäude, die die Stiftung selbst mit aufgebaut hat, derzeit als Notunterkünfte genutzt.
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Menschen haben ihr Zuhause verloren
Das Dorf Devighat liegt direkt am Trisuli-Fluss im Bezirk Nuwakot. Auch dort hat die Flut große Schäden angerichtet. Häuser und Hütten wurden überschwemmt oder zerstört. Viele Menschen haben dadurch ihr Zuhause und ihre wichtigsten Habseligkeiten verloren. Besonders dringend werden derzeit Lebensmittel und sauberes Trinkwasser benötigt. Die Versorgung mit Wasser ist wichtig, um nach der Flut weitere gesundheitliche Probleme und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Auch Kleidung und andere Dinge des täglichen Bedarfs fehlen. Die Jürgen-Wahn-Stiftung aus Soest möchte deshalb schnell und direkt vor Ort helfen. Spenden sollen dort eingesetzt werden, wo sie aktuell gebraucht werden.
Schule und Jugendclub werden zu Notunterkünften
Die Stiftung ist in Devighat bereits seit vielen Jahren aktiv. Dort wurden unter anderem ein Jugendzentrum und ein Schulgebäude finanziert. Die Gebäude liegen etwas höher als große Teile des Dorfes und sind deshalb von den Überschwemmungen weniger stark betroffen. Inzwischen werden die Räume genutzt, um Menschen unterzubringen, die durch die Flut ihr Zuhause verloren haben. Damit bieten die von der Stiftung unterstützten Projekte jetzt kurzfristig Schutz und einen Platz zum Übernachten.
Hilfe für Devighat seit vielen Jahren
Devighat ist ein kleines Bergdorf rund 70 Kilometer von der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu entfernt. Die Anfahrt ist schwierig und dauert mehrere Stunden. Schon lange vor der aktuellen Flut unterstützte die Jürgen-Wahn-Stiftung dort den Devighat-Child-Club. Der von Studenten gegründete Verein setzt sich dafür ein, dass Kinder aus armen Familien zur Schule gehen können. Ende 2010 entstand mit Unterstützung der Stiftung ein Gebäude für das Jugendzentrum. Später wurde eine weiterführende Schule gebaut. Auch eine Toilettenanlage und weitere Verbesserungen an den Gebäuden wurden finanziert. Nach dem schweren Erdbeben in Nepal im Jahr 2015 hatte die Stiftung bereits einmal Soforthilfe für Devighat geleistet.
Spenden werden direkt vor Ort eingesetzt
Wasser, Lebensmittel und Kleidung fehlen. Die Jürgen-Wahn-Stiftung will die Spenden nach eigenen Angaben lokal einsetzen, damit die betroffenen Menschen möglichst schnell Unterstützung bekommen. Wer die Hilfsaktion unterstützen möchte, kann an die Konten der Jürgen-Wahn-Stiftung spenden. Als Verwendungszweck soll „Nepal“ angegeben werden.