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Spatenstich in Bad Sassendorf: Neue Rettungswache
© Kreis Soest
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Spatenstich in Bad Sassendorf: Neue Rettungswache

Der Kreis Soest stärkt die Notfallversorgung: In Bad Sassendorf entsteht eine neue Rettungswache direkt an der alten Bundesstraße 1. Landrat Heinrich Frieling und Bürgermeister Malte Dahlhoff gaben gestern den symbolischen Startschuss für den Bau der Interimslösung.

Veröffentlicht: Freitag, 13.02.2026 14:52

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Spatenstich markiert Baustart in Bad Sassendorf

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Der Kreis Soest baut die flächendeckende Rettungsdienstversorgung weiter aus. Direkt an der alten Bundesstraße 1 in Bad Sassendorf entsteht eine neue Interims-Rettungswache, die noch in diesem Jahr in Betrieb gehen soll. Landrat Heinrich Frieling und Bad Sassendorfs Bürgermeister Malte Dahlhoff haben gestern mit dem symbolischen Spatenstich den Bau eingeleitet. Die provisorische Lösung soll überbrücken, bis die dauerhafte Rettungswache in direkter Nachbarschaft fertiggestellt ist. Mit dem neuen Standort setzt der Kreis eine Anforderung der Rettungsdienstbedarfsplanung um.

"Der neue Standort in Bad Sassendorf ist ein wichtiger Beitrag, um die Notfallversorgung kreisweit weiter zu verbessern und zukunftsfest aufzustellen" - Heinrich Frieling, Landrat
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Steigende Einsatzzahlen machen Ausbau nötig

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Die Notwendigkeit der neuen Rettungswache zeigen die kontinuierlich steigenden Einsatzzahlen im Kreis Soest. Während die Kreisverwaltung 2019 noch knapp 50.000 Rettungsdiensteinsätze verzeichnete, waren es 2025 bereits rund 57.000. Ein Gutachten hatte ergeben, dass eine Rettungswache in Bad Sassendorf an der Grenze zu Soest ein idealer Standort sei. Besonders der Soester Nord-Osten und Bad Sassendorf sollen dadurch noch besser versorgt werden. Die gesundheitliche Versorgung sei ein wichtiger Standortfaktor, betonte Bürgermeister Malte Dahlhoff beim Spatenstich.

"Die gesundheitliche Versorgung ist für uns alle ein wichtiger Standortfaktor. Deshalb freue ich mich über die erfolgreiche Zusammenarbeit" - Malte Dahlhoff, Bürgermeister Bad Sassendorf
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Container-Bauweise ermöglicht flexible Nutzung

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Für den Bau werden mehrere Containermodule zu einem Funktionsbau zusammengefügt. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 400 Quadratmetern umfasst die vollwertige Container-Rettungswache eine Fahrzeughalle für zwei Rettungswagen mit Aufenthaltsraum, Ruheräumen sowie verschiedenen Funktionsräumen. Ein Rettungswagen wird im 24-Stunden-Schichtbetrieb eingesetzt, das zweite Fahrzeug ist während eines 12-Stunden-Schichtsystems in Dienst. Die Container-Bauweise bietet einen entscheidenden Vorteil: Wird die Lösung am Standort Bad Sassendorf nicht mehr benötigt, kann sie flexibel an anderen Orten eingesetzt werden. Dies sei eine bewusste Entscheidung, um den variablen Anforderungen im Rettungsdienst begegnen zu können, erklärt der zuständige Abteilungsleiter Ralf Paul.

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Umzug vom Christlichen Klinikum geplant

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Mit dem Bezug der neuen Rettungswache, der für diesen Sommer geplant ist, wird der Kreis Soest den bisherigen Standort am Christlichen Klinikum Soest-Mitte verlassen. Hier ist einer der beiden Rettungswagen seit 2017 in Betrieb. Der andere Rettungswagen ist derzeit noch am Rettungszentrum in Soest stationiert. Die Container-Bauweise eröffnet dem Kreis auch für künftige Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen im gesamten Kreisgebiet praktikable Möglichkeiten. So kann der Rettungsdienst auch während Bauphasen uneingeschränkt weitergeführt werden. Beim Spatenstich waren neben Landrat und Bürgermeister auch Grundstückseigentümer Wilhelm Friesleben sowie Michael Luig und Marianne Schobert, der Vorsitzende des Ausschusses für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen und seine Stellvertreterin, anwesend.

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