
Gespräch über mögliche Nutzung in Soest
In Soest hat es ein persönliches Gespräch zwischen Vertretern der Stadt und einem Beauftragten des Bundesministeriums der Verteidigung gegeben. Thema war die mögliche militärische Nutzung der ehemaligen Kanaal-van-Wessem-Kaserne. Nach Angaben der Stadt wurden dabei die Interessen und Vorstellungen beider Seiten ausgetauscht.
Weitere Prüfungen noch notwendig
Nach Angaben der Stadt verlief das Gespräch konstruktiv. Eine endgültige Einigung gibt es aber noch nicht. Vor einer abschließenden Entscheidung seien weitere Gespräche und Prüfungen erforderlich. Außerdem wurde vereinbart, die gemeinsame Strategie für den künftigen Umgang mit dem Standort in einem Letter of Intent festzuhalten.
Standort weiter im Fokus
Durch den neuen Wehrdienst rechnet die Bundeswehr mit deutlich mehr Soldaten und braucht deshalb mehr Platz - vor allem für die Ausbildung. Die Auswahl der möglichen Standorte dafür wurde vor kurzem noch einmal eingegrenzt Die Soester Kanaal-van-Wessem-Kaserne ist der einzige verbliebene Standort in NRW, der im Gespräch ist.
Im Moment wird die Kaserne noch als Zentrale Unterbringungseinrichtung für Geflüchtete genutzt. Sie müssten im Zweifel in andere Landeseinrichtungen umziehen