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Städtebauförderung: 10 Mio. Euro für Kreis Soest
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Städtebauförderung: 10 Mio. Euro für Kreis Soest

Vier Städte im Kreis Soest profitieren in diesem Jahr vom Städtebauförderprogramm des Landes NRW. Knapp 10,8 Millionen Euro fließen nach Erwitte, Lippstadt, Warstein und Werl. Den größten Anteil bekommt Erwitte - für den Umbau der Hellweghalle.

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.07.2026 11:03

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Vier Städte, knapp 10,8 Millionen Euro

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Erwitte, Lippstadt, Warstein und Werl gehören in diesem Jahr zu den Kommunen, die vom Städtebauförderprogramm des Landes NRW profitieren. Zusammen mit dem Bund stellt das Land 356 Millionen Euro für insgesamt 139 Bauvorhaben in 117 Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen bereit. Das Programm läuft seit mehr als 50 Jahren - es soll Städte als Wohn-, Arbeits- und Lebensorte stärken, brachliegende Flächen nutzbar machen und Plätze sowie Gebäude aufwerten.

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Erwitte bekommt den größten Anteil

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Den mit Abstand größten Förderposten im Kreis Soest sichert sich Erwitte: 5,411 Millionen Euro fließen in den Umbau der Hellweghalle und die Entwicklung des sogenannten "Quartier Hellweghalle". Für die Stadt ist das ein weiterer Meilenstein - denn bereits rund sechs Wochen zuvor hatte Erwitte eine EFRE-Förderung von fast zwei Millionen Euro für dasselbe Projekt erhalten. Damit steht die Gesamtfinanzierung des Vorhabens. Im August ist ein Treffen mit allen ehrenamtlichen Nutzern der Halle geplant, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die letzte Veranstaltung in der Hellweghalle wird der Sportlerball am 21. November 2026 sein - danach startet der Umbau. Bis dahin kann die Halle noch über die Stadt Erwitte angemietet werden.

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Werl, Warstein und Lippstadt

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Werl erhält 2,203 Millionen Euro für die Umgestaltung der Fußgängerzone im Stadtkern. Warstein bekommt 1,886 Millionen Euro, die in die Neugestaltung der Fußgänger- und Grünbereiche in der Innenstadt fließen. Lippstadt erhält 1,313 Millionen Euro für die Gestaltung eines multifunktionalen Quartiersplatzes am neuen Stadthaus - das Projekt heißt "Quartier südliche Altstadt".

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CDU-Abgeordneter Blöming zur Förderung

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Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming begrüßte die Förderzusagen für die Region. Er betonte dabei auch den grundsätzlichen Wert des Programms:

„Unsere Städte und Gemeinden stehen vor der dauerhaften Aufgabe, Bestehendes zu modernisieren und neue Entwicklungen anzustoßen. Die Städtebauförderung bleibt daher auch in diesem Jahr ein verlässlicher Partner an der Seite unserer Städte und Gemeinden" - Jörg Blöming, CDU-Landtagsabgeordneter.

Blöming verwies zudem darauf, dass die Mittel einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Heimatregion leisteten - von der Hellweghalle in Erwitte über die Werler Fußgängerzone bis hin zu den Innenstadtprojekten in Warstein und Lippstadt.

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Wie sich die Förderung zusammensetzt

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Die 356 Millionen Euro für das laufende Jahr kommen aus zwei Töpfen: Das Land NRW trägt rund 185 Millionen Euro, der Bund steuert rund 171 Millionen Euro bei. Eine vollständige Liste aller geförderten Projekte hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW veröffentlicht.

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