
Online-Umfrage zu Rassismus im Gesundheitswesen
Um ein klares Bild der Problematik zu bekommen, läuft derzeit eine Online-Umfrage für Mitarbeitende. Im Fokus stehen dabei Erfahrungen mit Rassismus und Antisemitismus im Gesundheitswesen. Auf Basis der Ergebnisse wird ein Institut für Sozialforschung gezielte Handlungsempfehlungen erarbeiten, um den Schutz der Beschäftigten zu verbessern. Den Link zu der Online-Umfrage findet ihr hier.
Ziele der Online-Studie
Die Studie verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen soll sie verlässliche Zahlen und einen detaillierten Überblick über Vorfälle von Rassismus, Antisemitismus und Gewalt im Gesundheitswesen liefern. Zum anderen wird untersucht, welche Präventions- und Nachsorgeangebote bereits bestehen, wie sie genutzt werden und wo Verbesserungen möglich sind. Auf dieser Basis wird das iSPO-Institut für Sozialforschung, Praxisberatung und Organisationsentwicklung konkrete Handlungsempfehlungen erarbeiten, um den Schutz der Beschäftigten im Gesundheitswesen zu stärken. Alle in Nordrhein-Westfalen tätigen Fachkräfte im Gesundheitswesen sind eingeladen, an der Online-Befragung teilzunehmen.
„Es ist unerträglich und bestürzt mich zutiefst, wenn Beschäftigte im Gesundheitswesen in ihrem Dienst für das Gemeinwohl Opfer von Diskriminierung, Rassismus und Gewalt werden. Als Gesellschaft müssen wir uns klar und deutlich gegen solches Verhalten stellen und zeigen, dass wir keine Toleranz für Hass, Hetze oder gar Handgreiflichkeiten haben. In diesem Sinne hat das Gesundheitsministerium vor Kurzem gemeinsam mit zentralen Akteuren des Gesundheitswesens eine Initiative gestartet, mit der wir auf das Problem von Übergriffen aufmerksam machen und zugleich Solidarität mit den Beschäftigten im Gesundheitswesen zeigen wollen“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.