
Ausnahme vom Fütterungsverbot in Soest erteilt
Die Stadt Soest erlaubt der Stadttaubenhilfe Arnsberg vorübergehend das Anfüttern von wildlebenden Tauben in der Innenstadt. Der Verein hat dafür eine Ausnahmegenehmigung vom geltenden Fütterungsverbot erhalten. Die Regelung gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2026. Eine Verlängerung kann laut Stadt beantragt werden. Ziel ist es, verletzte Tauben gezielt anzulocken, einzufangen und tierärztlich versorgen zu lassen.
Fütterung an drei Standorten in Soest erlaubt
Die Ausnahmegenehmigung gilt für drei festgelegte Bereiche in der Soester Innenstadt: den Marktplatz, den Bereich Brüdertor vor dem Eiscafé sowie entlang des Soestbachs. Gefüttert werden darf einmal wöchentlich, bei Bedarf auch sonntags. Die Helferinnen und Helfer der Stadttaubenhilfe müssen dabei eine Weste des Tierschutzvereins tragen. So sollen sie für die Öffentlichkeit als autorisierte Personen erkennbar sein.
Verletzte Tauben in Soest sollen versorgt werden
Hintergrund der Genehmigung sind belegte Fälle, in denen Tauben mit verschnürten Füßen in der Soester Innenstadt gefunden wurden. Die Stadttaubenhilfe will die betroffenen Tiere mit Futtermitteln anlocken und einfangen. Anschließend sollen Tierärzte die verletzten Tauben behandeln. Die Maßnahme soll dazu beitragen, den Tieren unnötiges Leid zu ersparen und eine fachgerechte Versorgung sicherzustellen.