
Triebwerk in Flammen: So übt die Flughafenwehr
Am Flughafen Paderborn/Lippstadt hat die Feuerwehr eine neue Übungsanlage in Betrieb genommen. Damit können die Einsatzkräfte ab sofort Szenarien wie brennende Triebwerke, Fahrwerke oder Druckleitungen noch realistischer trainieren.
Veröffentlicht:
Alte Anlage war nicht mehr zeitgemäß
Die Feuerwehr am Flughafen Paderborn/Lippstadt hat eine neue Übungsanlage bekommen. Die bisherige Anlage war vor etwa 20 Jahren in eigener Regie gebaut worden und entsprach nicht mehr den aktuellen Vorschriften. Weil regelmäßige Übungen für die Flughafenfeuerwehr dauerhaft unverzichtbar sind, entschied sich der Airport für die Anschaffung einer neuen Anlage.
Was die Feuerwehr jetzt trainieren kann
Mit der neuen Anlage lassen sich verschiedene Brandszenarien an einem Flugzeug simulieren - zum Beispiel brennende Triebwerke, Fahrwerke oder Druckleitungen. Die Schulungen werden von eigenen, zertifizierten Ausbildern der Flughafen-Feuerwehr durchgeführt. Dabei orientiert sich jede Wachschicht an einem einheitlichen Ausbildungskatalog, damit alle Einsatzkräfte auf dem gleichen Stand sind.
Auch für externe Kräfte und Flugbegleiter
Die neue Anlage nutzt die Flughafen-Feuerwehr nicht nur für die eigene Ausbildung. Gemeinsam mit Kräften der öffentlichen Feuerwehren werden dort ebenfalls Übungen durchgeführt. Außerdem werden Flugbegleiter im Brandschutz geschult. Roland Kempkensteffen, Leiter der Flughafen-Feuerwehr, erklärt das Konzept dahinter:
„Die Schulungen finden immer in den Wachschichten und an separaten Terminen statt. Jede Wachschicht orientiert sich dabei an einem einheitlichen Ausbildungskatalog, sodass das Team immer auf dem gleichen Stand ist. Darüber hinaus führt die Flughafen-Feuerwehr mit den öffentlichen Feuerwehren Übungen durch und schult neben externen Einsatzkräften auch Flugbegleiter im Brandschutz." - Roland Kempkensteffen, Leiter der Flughafen-Feuerwehr.