
Über 600 Stimmen: Werl hat sein Baustellen-Maskottchen
Die Werler haben entschieden: Das neue Baustellen-Maskottchen für den Umbau der Fußgängerzone heißt "Brummi". Über 600 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der Abstimmung, darunter 300 Kinder aus Kitas und Grundschulen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.03.2026 16:36
Werls "Brummi" wird zum Star der Fußgängerzone
Mit 38 Prozent der Stimmen setzte sich "Brummi" gegen die Konkurrenten "Summi" (33 Prozent) und "Winni" (29 Prozent) durch. Die sympathische Baustellen-Biene soll künftig den Fortschritt der Bauarbeiten begleiten und die Werlerinnen und Werler durch die Umbauphase führen. Mit dieser Aktion will die Stadt den anstehenden Umbau transparent und bürgernah kommunizieren.
Die Mitmachkampagne rund um die Baustellen-Biene ist Teil der größeren Neugestaltung der Werler Fußgängerzone, die in diesem Jahr beginnt. Nach den Osterferien startet die Stadt mit dem Umbau, beginnend mit Walburgisstraße und Marktplatz.
Große Bürgerbeteiligung bei der Namensfindung
Seit Februar konnten alle Werlerinnen und Werler online ihre Stimme abgeben - die Abstimmung war sowohl über einen QR-Code als auch direkt im Internet möglich. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen deutlich: Insgesamt gaben über 600 Personen ihre Stimme ab. Besonders erfreulich war die rege Beteiligung der jüngsten Einwohner - 300 Kinder aus sechs Werler Kitas und Grundschulen machten mit.
Die Kinder konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Bilder von der Baustellen-Biene malen, die später in der Werler Innenstadt ausgestellt werden sollen. Diese kreativen Werke erhalten am 9. Mai, dem Tag der Städtebauförderung, einen besonderen Platz vor der Stadtinformation in der Walburgisstraße 52.
Werler Innenstadt wird zukunftsfähig gestaltet
Die Erneuerung und Transformation der Fußgängerzone hin zu einem vielfältig genutzten Wohn-, Handels-, Begegnungs- und Wohlfühlraum ist wesentliches Ziel des Stadtentwicklungskonzepts. Über einen Zeitraum von acht Jahren sollen alle Maßnahmen mit einem Gesamtkostenvolumen von rund 12,96 Millionen Euro umgesetzt werden, wobei Finanzmittel aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren" einen wesentlichen Beitrag leisten.
"Ein Großprojekt dieser Größenordnung bringt Veränderungen und vorübergehende Einschränkungen mit sich" - Torben Höbrink, Bürgermeister Werl
Weitere Informationen zum gesamten Projekt gibt es auf der städtischen Website werl.de.