Überfall in Lippstadt

Ein bewaffneter Raubüberfall beschäftigt die Polizei in Lippstadt. In einem Mehrfamilienhaus auf der Akazienstraße sind drei maskierte Männer in eine Wohnung gestürmt.

Kriminalität Polizei

In der Wohnung war die Wohnungsbesitzerin, ihr Lebensgefährte und der 22-jährige Sohn der Frau. Die mutmaßlichen Täter stürmten auf den Sohn und versuchten ihn zu überwältigen. Er konnte sich wehren und die Täter in die Flucht schlagen. Durch Zeugenhinweise fand die Polizei die drei Männer später im Dreifalitigkeitkeitshospital. Auch die Tatwaffen konnten sichergestellt werden. Zu den Hintergründen des Überfalls kann die Polizei noch nichts sagen. Sie sucht Zeugen, die gestern gegen 21 Uhr etwas mitbekommen haben.

Hier die Meldung der Polizei:

Lippstadt (ots) - Am Dienstag, um 21:00 Uhr, drangen drei maskierte Männer in

eine Wohnung an der Akazienstraße ein. Die Täter hatten an der Wohnungstür

geklingelt. Die 59-jährige Wohnungsinhaberin öffnete die Tür und wurde sofort an

die Seite gedrängt. In der Wohnung befanden sich außerdem der 22-jährige Sohn

der Frau und ihr 57-jähriger Lebensgefährte. Die bewaffneten Täter versuchten

den Sohn zu überwältigen. Nach Angaben des 22-Jährigen wehrte sich dieser

erfolgreich und konnte nach einem Messer im Flur greifen. Damit verletzte er

zwei der Täter ein. Diese flüchteten daraufhin. Sie fuhren mit einem schwarzen

Audi A6 davon. Ob sie etwas erbeuteten ist noch nicht geklärt. Noch während der

Anfahrt der Polizei meldeten Zeugen drei Männer vor dem Dreifaltigkeitshospital

von denen zwei bluten würden. Die Polizei konnte dort dann drei Tatverdächtige

feststellen. Zwei 18 und 24 Jahre alte Lippstädter mussten verletzt im

Krankenhaus aufgenommen werden. Sie werden dort bewacht. Ein 19-jähriger

Lippstädter wurde festgenommen. Er befindet sich weiter in Polizeigewahrsam. Die

Waffen konnten bei den Tätern sichergestellt werden. Die Hintergründen der Tat

konnten noch nicht geklärt werden. Die Polizei bittet weitere Zeugen, die

Angaben zu den Tätern oder der Tat machen können, sich unter der Telefonnummer

02941-91000 zu melden. (lü)

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