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Unterrichtsausfälle wegen Lehrerstreik möglich
© Symbolbild / Hellweg Radio
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Unterrichtsausfälle wegen Lehrerstreik möglich

Heute (04.02.2026) kann es an Schulen im Kreis Soest zu Unterrichtsausfällen kommen. Grund ist ein Warnstreik der GEW, an dem vor allem angestellte Lehrkräfte teilnehmen. Viele Streikende fahren zu einer zentralen Aktion nach Dortmund.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.02.2026 05:24

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GEW ruft angestellte Lehrkräfte heute (04.02.2026) zum Warnstreik auf

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An vielen Schulen im Kreis Soest kann es heute (04.02.2026) zu Unterrichtsausfällen kommen. Betroffen sind vor allem Stunden, die von angestellten Lehrkräften oder pädagogischem Personal übernommen werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat im Regierungsbezirk Arnsberg zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

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Wer streikt – und wer nicht?

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Streikberechtigt sind alle Lehrkräfte, die nicht verbeamtet sind, sowie Sozialpädagoginnen, Sozialpädagogen und weitere pädagogische Kräfte im Landesdienst. Verbeamtete Lehrkräfte dürfen nicht streiken, weshalb der Unterricht nicht komplett ausfällt. Dennoch können einzelne Stunden, Kurse oder Betreuungsangebote wegfallen.

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Zentrale Aktion in Dortmund

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Viele Streikende aus dem Kreis Soest reisen heute zu einer zentralen Aktion nach Dortmund. In Dortmund sind ein Streikfrühstück, ein Demonstrationszug und Kundgebungen an der Katharinen-Treppe geplant.

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Alle Schulen im Kreis Soest betroffen

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Der Warnstreik richtet sich an Beschäftigte aller Schulen im Kreis Soest. Wie stark der Unterricht tatsächlich eingeschränkt ist, hängt von der jeweiligen Personalsituation an den Schulen ab.

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Das fordert die GEW

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Hintergrund ist die laufende Tarifrunde für den Länder-Tarifvertrag (TV-L). Die GEW fordert unter anderem:

  • 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro
  • 200 Euro mehr monatlich für Auszubildende und Praktikantinnen/Praktikanten
  • Einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte
  • Höhere Zuschläge für Überstunden und ungünstige Arbeitszeiten
  • Eine Laufzeit von 12 Monaten

Die Gewerkschaften verhandeln bereits seit dem 3. Dezember 2025 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, bislang ohne verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber.

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