Anzeige
Verwahrloster Hund sorgt für Polizei-Einsatz
© Symbolbild / Hellweg Radio
Teilen:

Verwahrloster Hund sorgt für Polizei-Einsatz

Ein abgemagerter Hund hat die Polizei auf Trab gehalten. Im Haus der Besitzer entdeckten Einsatzkräfte weitere vernachlässigte Tiere – nun laufen Ermittlungen wegen Tierquälerei.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.02.2026 16:39

Anzeige

Tierquälerei im Haus: Polizei und Feuerwehr greifen ein

Anzeige

Am Montagnachmittag (2. Februar) wurde die Polizei in Warstein auf einen freilaufenden Hund in der Straße „Walkemühle“ aufmerksam. Vor Ort fanden die Beamten das abgemagerte Tier, wie es aus einer umgeworfenen Mülltonne fraß. Der Hund wirkte stark verwahrlost und reagierte aggressiv, als sich die Polizei näherte. Schließlich flüchtete der Hund durch ein zerstörtes Fenster in ein Haus.

Anzeige

Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst

Anzeige

Da unklar war, ob sich die Hausbewohner in einer Notlage befanden, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Kurz bevor die Feuerwehr die Tür öffnen wollte, erschien eine Frau, die angab, die Mutter eines der Bewohner zu sein und aktuell auf das Haus aufzupassen.

Anzeige

Tiere sichergestellt, Ermittlungen laufen

Anzeige

Ein vom Ordnungsamt Warstein beauftragter Tierarzt betäubte den Hund. Anschließend wurde das Tier ins Tierheim Lippstadt gebracht. Bei einer Durchsuchung des völlig vermüllten Hauses fanden die Feuerwehrkräfte unter Atemschutz mehrere Katzen sowie Ratten in Käfigen. Das Veterinäramt des Kreises Soest kümmert sich. Vier Ratten kamen ebenfalls ins Tierheim. Bei den Katzen handelt es sich um Freigänger, bei denen nicht klar ist, wem sie gehören. Sie befanden sich aber in einem Zustand, der es zuließ, sie vor Ort zu lassen, heißt es vom Kreis Soest.

Gegen die beiden Bewohner des Hauses, eine 29-jährige Frau und einen 40-jährigen Mann, wird wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Außerdem prüft die Kreisverwaltung ob eine Haltungs- und Betreuungsuntersagung ausgesprochen wird.

Anzeige
Anzeige
Anzeige