
Der Polizei im Kreis Soest wurden nach eigenen Angaben zwei weitere Fälle gemeldet, in denen im Stadtgebiet Warstein Radmuttern an Autos gelöst wurden. Am vergangenen Freitag (31. Oktober) meldete sich ein 69-jähriger Mann bei der Polizeiwache in Warstein. Er gab an, dass an seinem Fahrzeug vermutlich am Abend des 27. Oktober oder in der Nacht zum 28. Oktober ebenfalls Radmuttern gelöst worden seien. Betroffen waren beide Vorderräder. Als mögliche Tatorte kommen die Straße "Zum Horkamp" in Belecke sowie die Mönchlandstraße in Warstein infrage.
Keine Verletzten
Am Montag (3. November) fiel Polizeibeamten in Belecke ein Auto auf, das wegen einer augenscheinlichen Panne auf der Mülheimer Straße stand. Es stellte sich heraus, dass auch hier am linken Hinterrad mutmaßlich die Radmuttern gelöst wurden. Das führte dazu, dass das Rad sich während der Fahrt von der Nabe löste. Das Fahrzeug war zwischen Sonntag (2. November), 18 Uhr, und Montag (3. November), 9 Uhr, in der Straße "Im Hopfengarten" in Sichtigvor geparkt. Verletzte gab es nicht.
Zeugen gesucht
Bereits letzte Woche hatte die Polizei mitgeteilt, dass an zwei Autos in Warstein-Belecke Radmuttern gelöst worden seien. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen grauen Mercedes GLK, dessen Halter in der Ringstaße wohnt, sowie um einen schwarzen VW Golf, dessen Halter im Stukenweg wohnt. Die Tatzeit liegt vermutlich zwischen Montagmittag (27. Oktober) und Mittwochnachmittag (29. Oktober).
Das Verkehrskommissariat ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen, die Angaben zu den Vorfällen machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02902/91000 bei der Polizeiwache in Warstein zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen.