
Warstein: Neues Drosselbauwerk schützt vor Hochwasser
Die Stadtwerke Warstein haben ein 50 Tonnen schweres Drosselbauwerk an der B55 ins Kanalsystem eingesetzt. Das moderne System soll die Abwasserinfrastruktur bei Starkregenereignissen stabilisieren und die umliegenden Gewässer schützen.
Veröffentlicht: Freitag, 12.12.2025 06:07
Warstein setzt auf moderne Abwassertechnik gegen Klimawandel
Die Stadtwerke Warstein haben an der Hauptstraße B55 in Höhe Kupferhammer ein hochmodernes Drosselbauwerk installiert, um die Abwasserinfrastruktur gegen die Herausforderungen des Klimawandels zu wappnen. Das 50 Tonnen schwere Bauwerk stelle einen wichtigen Meilenstein in der Optimierung der städtischen Abwasserentsorgung dar, heißt es. Die Mitglieder des Betriebsausschusses und des Ausschusses für Bauen und Digitales konnten sich bereits vor Ort über die neue Anlage informieren. Mit dieser Investition reagiert die Stadt auf die steigenden Anforderungen durch häufigere Starkregenereignisse, die das bestehende Abwassersystem vor neue Herausforderungen stellen.
"Mit dem neuen Drosselbauwerk schaffen wir mehr Sicherheit, Effizienz und Umweltschutz. Die Anlage sorgt dafür, dass unsere Abwasserbehandlung auch bei Extremwetterereignissen zuverlässig funktioniert." - Jawad Kayed, Projektleiter
So funktioniert die neue Technik
Das Drosselbauwerk reguliert den Abfluss in die Misch- und Schmutzwasserkanalisation präzise und vollautomatisch. Das System bleibt auch bei starken Regenfällen stabil und verhindert, dass zu große Wassermengen unkontrolliert in nachgelagerte Kanalsysteme oder Kläranlagen gelangen. Die moderne Mess- und Regeltechnik arbeitet dabei vollständig automatisiert und liefert kontinuierlich Betriebsdaten für eine sichere Überwachung.
Gewässerschutz und Klimaanpassung
Die neue Anlage leistet einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz und zur Klimaanpassung der Stadt Warstein. Durch die präzise Regulierung der Abwassermengen werden die natürlichen Gewässer in der Region besser vor Verschmutzung durch ungeklärtes Mischwasser geschützt. Das System trage außerdem zu einem zuverlässigeren Betrieb der gesamten Abwasserentsorgung bei, was besonders entlang der stark frequentierten Verkehrsachse B55 von großer Bedeutung sei, heißt es.
"Die Anlage leistet einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz, zur Klimaanpassung und zu einem zuverlässigen Betrieb der Abwasserentsorgung. Mit dieser Investition verbessern wir die Abwasserinfrastruktur entlang der stark frequentierten Verkehrsachse B55 nachhaltig." - Stefan Redder, 1. Beigeordneter und Stadtkämmerer