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Warstein plant mehr Grün gegen Hitze und Starkregen
© Symbolbild / Hellweg Radio
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Warstein plant mehr Grün gegen Hitze und Starkregen

Mehr Grün statt Grau: Warstein reagiert auf Hitze, Dürre und Starkregen. Die Stadt erfasst Problemzonen digital und setzt in der Stadtplanung auf mehr Natur und weniger Beton.

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.11.2025 11:51

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Stadt setzt auf klimafreundliche Stadtentwicklung

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Mehr Grünflächen statt Schottergärten: Die Stadt Warstein macht sich fit für die Zukunft und reagiert auf die Folgen des Klimawandels. Nach 18 Monaten Arbeit hat die Stadt ihr Klimaanpassungskonzept vorgestellt – mit konkreten Maßnahmen für eine klimaresiliente Stadtentwicklung.

„Mit dem Klimawandel ergeben sich voraussichtlich mehr Hitzetage, Dürrejahre und häufigere Überschwemmungen durch Starkregen“, erklärt Josefine Wunderlich, Leiterin des Sachgebiets Klima, Energie, Mobilität.
„Die Verankerung der Klimaanpassung in der Stadtentwicklung hilft enorm, um wichtige Weichen zur Vorbereitung zu stellen.“
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Grünflächen statt Schottergärten

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In den kommenden Jahren sollen in Warstein verstärkt Grünflächen gefördert und das städtische Grünflächenmanagement weiterentwickelt werden. Begrünte Flächen heizen sich weniger auf als Steinflächen und wirken durch Verdunstung kühlend – zudem fördern sie bei naturnaher Bewirtschaftung die Artenvielfalt. Auch private und gewerbliche Grundstücksbesitzer sollen ermutigt werden, ihre Flächen klima- und naturfreundlicher zu gestalten.

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Digitale Erfassung von Problemzonen

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Parallel dazu erfasst die Stadt digital jene Bereiche, die besonders stark von Hitze oder Starkregen betroffen sind. Diese Daten sollen helfen, gezielt Maßnahmen zu planen. Außerdem wird die Bauleitplanung überprüft, um zukünftige Bauprojekte klimafreundlicher auszurichten.

„Die Klimathemen stellen uns auch als Stadtverwaltung mittel- und langfristig vor Herausforderungen. Daher ist es wichtig, die Aspekte des Klimaschutzes frühzeitig in Planungsprozesse zu integrieren“, sagt Martin Kramme, Sachgebietsleiter Stadtentwicklung.
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Unterstützung durch den Bund

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Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz im Rahmen des Programms „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (DAS)“ gefördert. Neben der Stadtentwicklung umfasst das Konzept auch Maßnahmen in den Bereichen Wasserwirtschaft, Gesundheit, Land- und Forstwirtschaft sowie Tourismus.

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