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Warstein rüstet sich gegen Extremwetter
© Alexander Lange
Stefan Redder (links), Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer, begrüßte mit Sascha Gödecke, Stadtwerkeleiter, die neue Klimaschutzmanagerin Dr. Mala Damodaran.
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Warstein rüstet sich gegen Extremwetter

Starkregen und Hochwasser - auch im Kreis Soest werden diese Themen immer drängender. Die Stadt Warstein hat jetzt eine neue Informationsplattform gestartet, auf der Bürgerinnen und Bürger herausfinden können, wie gefährdet ihr Wohngebiet und ihr eigenes Gebäude ist. Um das Thema kümmert sich jetzt auch eine Klimamanagerin.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 04:36

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Hilfe der Stadt Warstein

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Wer in Warstein wohnt und wissen will, ob das eigene Haus bei einem Starkregenereignis oder Hochwasser gefährdet ist, findet die Antwort jetzt auf der Website der Stadt. Dort gibt es einen neuen Bereich rund um Starkregen- und Hochwasserrisiken - mit Karten, Checklisten und konkreten Handlungsempfehlungen. Die Stadt hat das Angebot bewusst breit aufgestellt: Es richtet sich an Privathaushalte, Unternehmen und Institutionen gleichermaßen.

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Was die neue Plattform bietet

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Auf der Stadtwebsite können Bürgerinnen und Bürger einfach den Begriff "Starkregen- und Hochwasserrisiko" in die Suche eingeben und gelangen direkt zu den neuen Inhalten. Die Karten zeigen, welche Bereiche im Stadtgebiet besonders gefährdet sind - und geben auch Auskunft über die Lage am eigenen Gebäude. Dazu kommen praxisnahe Checklisten und Tools, mit denen sich die persönliche Vorsorge überprüfen und verbessern lässt. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Unterlagen auch per Post anfordern - bei der Stadt Warstein, Klimamanagement, Dieplohstraße 1, 59581 Warstein.

„Unser Ziel ist es, die Menschen in der Stadt Warstein frühzeitig über mögliche Risiken zu informieren und ihnen konkrete Hilfestellungen an die Hand zu geben, um sich und ihr Eigentum bestmöglich zu schützen. Jede Vorsorgemaßnahme, die rechtzeitig getroffen wird, kann im Ernstfall einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten." - Maximilian Spinnrath, Bürgermeister der Stadt Warstein.

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Stadtrat beschließt Klimaanpassungskonzept

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In seiner Sitzung am Montag (6. Juli) hat der Rat der Stadt Warstein den nächsten Schritt beschlossen: die Umsetzung des 2. Bausteins des städtischen Klimaanpassungskonzepts. Ziel ist es, Warstein widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Dabei geht es nicht nur um Starkregen und Hochwasser - auch Hitzevorsorge, sogenannte blau-grüne Infrastruktur (also das Zusammendenken von Grünflächen, Bäumen und Gewässern zur Verbesserung des Stadtklimas) sowie die Waldkonzepte der Stadt stehen auf der Agenda.

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Neue Klimamanagerin koordiniert die Umsetzung

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Um das Konzept in die Praxis zu bringen, hat die Stadt eine neue Fachkraft eingestellt: Dr. Mala Damodaran übernimmt ab sofort die Stelle der Klimaanpassungsmanagerin. Sie soll das Konzept koordinieren, als Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung und andere Akteure dienen und zentrale Maßnahmen vorantreiben - darunter Information und Sensibilisierung zum Umgang mit Starkregen und Hitze sowie die Verbesserung öffentlicher Gebäude und Flächen. Die Stelle ist auf drei Jahre angelegt und wird im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Verwaltung, Politik, Fachakteuren sowie den Bürgerinnen und Bürgern die Klimaanpassung in Warstein weiter voranzubringen. Viele Maßnahmen lassen sich nur gemeinsam erfolgreich umsetzen. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in der Stadt Warstein auch unter den veränderten klimatischen Bedingungen langfristig zu sichern." - Dr. Mala Damodaran, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Warstein.
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