
Lindenallee wieder befahrbar
Seit Anfang April galt in der Lindenallee im Süden der Werler Kernstadt eine Einbahnstraßenregelung - rund drei Monate lang hat die Wallfahrtsstadt damit getestet, wie sich eine veränderte Verkehrsführung auf das Quartier auswirkt. Heute (9. Juni) geht der Versuch zu Ende. Die gesammelten Daten und Rückmeldungen aus dem Quartier fließen jetzt in die Auswertung ein und sollen die Grundlage für die Sanierung 2027 bilden.
Abbau läuft im Laufe des Tages
Im Laufe des Tages werden die provisorischen gelben Fahrbahnmarkierungen entfernt und die temporären Verkehrszeichen abgebaut. Gleichzeitig stellt die Stadt die ursprüngliche Beschilderung wieder her. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, kann die Lindenallee wieder in beide Fahrtrichtungen benutzt werden. Auch die Einfahrt aus östlicher Richtung ist dann wieder möglich. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten auf die neue - beziehungsweise wieder alte - Beschilderung achten.
Daten und Rückmeldungen aus dem Quartier
Während der Testphase hat die Stadt Werl Verkehrsdaten erhoben und die Entwicklung des Verkehrsaufkommens beobachtet. Neben den reinen Messwerten sind auch Rückmeldungen aus dem Quartier in die Auswertung eingeflossen - von Anwohnern, Schulen, Kindertageseinrichtungen und dem Seniorenzentrum. Straßenbauingenieur Marek Pfeil von der Wallfahrtsstadt Werl zieht eine erste Einschätzung:
„Mit dem Verkehrsversuch konnten wichtige Erfahrungen gesammelt werden. Diese werden nun sorgfältig ausgewertet und bilden eine wesentliche Grundlage für die weiteren Beratungen und Entscheidungen in den Gremien zur zukünftigen Verkehrsführung in der Lindenallee." - Marek Pfeil, Straßenbauingenieur, Wallfahrtsstadt Werl.
Sanierung der Lindenallee kommt 2027
Der Verkehrsversuch war von Anfang an auf ein konkretes Ziel ausgerichtet: die grundhafte Sanierung der Lindenallee, die für 2027 geplant ist. Bevor die Stadt entscheiden kann, wie der Verkehrsraum künftig gestaltet wird, brauchte es belastbare Daten aus dem Alltag. Für die Gesamtmaßnahme sind im städtischen Haushalt bereits Finanzmittel bereitgestellt. Die Ergebnisse des Versuchs werden nun in den zuständigen Gremien beraten, bevor konkrete Entscheidungen zur künftigen Verkehrsführung fallen.