
Aufmerksame Nachbarin rettet womöglich Leben an der Hammer Straße
Viele aufmerksame Menschen haben gestern Abend in Werl womöglich einer Frau das Leben gerettet. Gegen Viertel nach Acht hatte eine Nachbarin gesehen, dass es im Haus gegenüber brennt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Zeitgleich versuchten Familienangehörige bereits selbst, das Feuer zu löschen. Sie hatten die 84-jährige Bewohnerin unter einer brennenden Decke aufgefunden und sie in Sicherheit gebracht. Die Seniorin erlitt schwerste Verletzungen und musste per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik transportiert werden. Bei dem Löscheinsatz wurden vier Helfer leicht verletzt und teilweise auch im Krankenhaus behandelt. Die Feuerwehr kontrollierte anschließend die Brandstelle an der Hammer Straße und lüftete die Wohnung gründlich durch. Nach Polizeiangaben ist die betroffene Wohnung vorerst nicht mehr bewohnbar.
Rauchmelder verhinderte Schlimmeres in der Straße Taubenpöthen
Erst am vergangenen Wochenende hatte sich in Werl gezeigt, wie wichtig funktionierende Rauchmelder sein können. In der Nacht auf Sonntag löste ein Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Taubenpöthen aus und alarmierte dadurch rechtzeitig die Bewohner. Im Wohnzimmer hatte es gebrannt. Die Rettungskräfte fanden den 59-jährigen Bewohner im Schlafzimmer und brachten ihn in Sicherheit. Auch er musste per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Seine Wohnung ist ebenfalls vorerst unbewohnbar, alle anderen Bewohner konnten jedoch nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren.


