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Wettbewerb im Kreis Soest: Flächen entsiegeln
© Birgit Kalle / Kreis Soest
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Wettbewerb im Kreis Soest: Flächen entsiegeln

Im Kreis Soest startet heute der Entsiegelungswettbewerb „Aufbruch 2026“. Privatpersonen, Vereine, Schulen, Unternehmen und Kommunen sind aufgerufen Asphalt, Beton oder Pflaster aufzubrechen und begrünte Flächen zu schaffen.

Veröffentlicht: Samstag, 21.03.2026 05:00

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Kreis Soest startet Wettbewerb für mehr Grün

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Zum Frühlingsbeginn startet im Kreis Soest heute der Entsiegelungswettbewerb „Aufbruch 2026“. Gemeinsam mit den Städten Soest und Lippstadt will der Kreis dazu aufrufen, versiegelte Flächen in Grünflächen umzuwandeln. Dabei geht es zum Beispiel um Asphalt, Beton oder Pflaster, die aufgebrochen werden, damit dort wieder Pflanzen wachsen können. Mitmachen können Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, Schulen und Kommunen im gesamten Kreisgebiet. Die Aktion läuft bis zum 31. Oktober 2026.

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Entsiegelung soll Umwelt und Klima helfen

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Nach Angaben des Kreises bringt das Entsiegeln gleich mehrere Vorteile mit sich. Regenwasser kann wieder besser im Boden versickern, außerdem entstehen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Gerade im Sommer soll so auch verhindert werden, dass sich Hitze auf stark versiegelten Flächen staut. Der Wettbewerb ist Teil der bundesweiten Aktion „Abpflastern“. Im Kreis Soest soll damit ein sichtbares Zeichen für Klimaanpassung und mehr Lebensqualität gesetzt werden.

„Jeder kleine Beitrag zählt.“ - Anja Berg, Klimaanpassungsmanagerin des Kreises Soest
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Teilnahme läuft über App

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Wer beim Wettbewerb mitmachen möchte, kann dafür die Anwendung „Aufbruch 2026“ nutzen. Sie ist über die Internetseite des Kreises Soest erreichbar. Dort wird die entsiegelte Fläche in ein Formular eingetragen, anschließend werden ein Vorher- und ein Nachher-Foto hochgeladen. Auch die Auswertung und der aktuelle Stand des Wettbewerbs lassen sich digital einsehen.

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Geldpreise und Wanderpokal zu gewinnen

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Der Wettbewerb ist nicht nur als Klimaschutz- und Anpassungsaktion gedacht, sondern auch als Wettbewerb zwischen verschiedenen Gruppen. Die Kommune mit der größten entsiegelten Fläche bekommt einen Wanderpokal. In den Kategorien Privatperson, Verein und Unternehmen gibt es außerdem jeweils 500 Euro zu gewinnen.

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Städte Soest und Lippstadt sind mit dabei

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„Aufbruch 2026“ ist ein gemeinsames Projekt des Kreises Soest mit den Städten Soest und Lippstadt. Nach Angaben der Beteiligten soll die Aktion zeigen, wie die Zusammenarbeit in der Region funktionieren kann. In beiden Städten sind dazu auch eigene Aktivitäten geplant. Die Stadt Soest weist außerdem auf ein eigenes Förderprogramm zur Entsiegelung und zur Umwandlung von Schottergärten hin.

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