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Wickede: Sanierung der Mannesmann‑Brache verzögert sich
© Hellweg Radio / Symbolbild
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Wickede: Sanierung der Mannesmann‑Brache verzögert sich

Die Altlastensanierung der Mannesmann‑Brache in Wickede verzögert sich – neue unterirdische Fundamente erfordern mehr Arbeitszeit. Die Kosten bleiben mit rund 5,7 Millionen Euro stabil, der Fertigstellungstermin rückt aber auf Anfang 2026.

Veröffentlicht: Montag, 17.11.2025 08:23

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Verzögerung bei der Wickeder Sanierung

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In Wickede (Ruhr) läuft seit Ende Februar 2025 die aufwendige Altlastensanierung des ehemaligen Mannesmann-Geländes, doch der ursprünglich geplante Abschluss im Jahr 2025 wird nicht gehalten. Verantwortlich dafür sind immer neue, massive Kelleranlagen und Fundamente, die bei den Ausgrabungen gefunden werden. Der Rückbau dieser Strukturen ist aufwendiger und zeitintensiver als zunächst angenommen, weshalb sich der Zeitrahmen erneut nach hinten verschiebt.

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Gründe für die gestiegenen Herausforderungen

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Bei der Sanierung der Mannesmannbrache stoßen die Teams auf unerwartete Hindernisse, die den Fortschritt verzögern. Immer wieder werden während der Arbeiten massive Fundamente und unterirdische Kellerräume entdeckt, die fachgerecht abgetragen und entsorgt werden müssen. Auch wenn die Altlastensanierung seit Ende Februar in vollem Gange ist, zeigen diese unvorhergesehenen Strukturen, wie komplex die Aufbereitung des früheren Industrieareals tatsächlich ist. Bürgermeister Alexander Heine betont, dass trotz der Verzögerungen die Arbeiten planmäßig und sorgfältig fortgeführt werden.

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Neue Zeitplanung & Pause über die Feiertage

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Während der Sanierungsarbeiten haben die Beteiligten nun entschieden, die Arbeiten über die Weihnachtsfeiertage ruhen zu lassen, damit Anwohner eine möglichst ruhige Zeit erleben. Im neuen Jahr sollen die Arbeiten dann wieder aufgenommen werden. Nach aktuellem Stand rechnet man damit, dass die Sanierung bis ins erste Quartal 2026 andauern wird.

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Finanzierung & Bedeutung für Wickede

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Trotz der Verzögerungen bleibt die Kostenschätzung für das Projekt stabil bei rund 5,7 Mio. Euro. 80 Prozent dieser Summe trägt der AAV NRW, 20 Prozent die Gemeinde Wickede. wickedepunktruhr.de+1 Langfristig soll auf dem frisch sanierten Gelände ein neues Wohnquartier mit mehr als 100 Mietwohnungen entstehen.

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Ausblick & Bedeutung fürs Stadtbild

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Für Wickede hat das Projekt strategische Bedeutung: Aus einer belasteten Industriebrache soll wieder lebenswerter Stadtraum werden. Wenn die Sanierung abgeschlossen ist, könnte das Gelände zu einem Ankerpunkt für neue Wohnbebauung werden. Das stärkt nicht nur den Ortskern, sondern setzt ein starkes Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung.

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