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Wie eine Schneekanone: Soests neues Feuerwehr-Gerät
© Birgit Kalle/ Kreis Soest
Kreisbrandmeister Thomas Wienecke (4. von links) stellte das LUF60 jetzt im Beisein von Landrat Heinrich Frieling dem Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen vor, der in zwei Gruppen an der Vorführung teilnahm. Unterstützung bekam der Kreisbrandmeister dabei von Michael Meilwes und Konrad Gröblinghoff von der Feuerwehr Stadt Soest, bei der das LUF stationiert ist und die es bei Bedarf in den Einsatz bringt.
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Wie eine Schneekanone: Soests neues Feuerwehr-Gerät

Der Kreis Soest hat ein neues Spezialfahrzeug für die Feuerwehr angeschafft: das Löschunterstützungsfahrzeug 60, kurz LUF 60. Es fährt auf Ketten, lässt sich fernsteuern und kann bei besonders gefährlichen Einsätzen zum Einsatz kommen. 260.000 Euro hat der Kreis dafür ausgegeben.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2026 07:15

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Ferngesteuert und auf Ketten

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Das LUF 60 sieht aus wie eine Schneekanone auf Ketten. Das rund 2,5 Tonnen schwere Fahrzeug bewegt sich auf Gleisketten durch schwieriges Gelände und lässt sich vollständig per Fernbedienung steuern. Der entscheidende Vorteil: Einsatzkräfte müssen nicht mehr direkt an den Brandherd heran. Die Wurfweite beträgt mehr als 60 Meter, die Löschleistung liegt bei bis zu 3.000 Liter Wasser pro Minute. Die Wasserversorgung läuft über rückwärtige Anschlüsse am Fahrzeug.

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Einsatz bei Industriebränden, Tiefgaragen und Waldbränden

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Das Fahrzeug ist vor allem für riskante Lagen gedacht: Brände in großen Industriehallen, in Tiefgaragen - etwa wenn E-Autos in Brand geraten - oder bei Chemieunfällen. Auch bei Waldbränden in munitionsbelasteten Bereichen kann das LUF 60 eingesetzt werden. Zusätzlich lässt es sich zur Be- und Entlüftung von Einsatzstellen nutzen und kann Material in unwegsamem Gelände transportieren.

Kreisbrandmeister Thomas Wienecke erklärte bei der Vorstellung im Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen, warum solche Einsätze besondere Risiken mit sich bringen:


„Wenn es in Industriebetrieben mit großen Hallen brennt, womöglich auch noch Gefahrstoffe vor Ort gelagert sind, bringen diese Einsätze große, manchmal nicht kalkulierbare Gefahren mit sich - vor allem für die Einsatzkräfte" - Thomas Wienecke, Kreisbrandmeister.
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Stationiert bei der Feuerwehr Soest

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Das LUF 60 ist bei der Feuerwehr der Stadt Soest stationiert und wird von dort bei Bedarf in den Einsatz gebracht. Bei der Vorstellung im Ausschuss wurde Kreisbrandmeister Wienecke von Michael Meilwes und Konrad Gröblinghoff von der Feuerwehr Stadt Soest unterstützt. Der Kreis Soest hat das Fahrzeug für 260.000 Euro beschafft. Dezernentin Ricarda Oberreuter, zuständig für Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr beim Kreis Soest, unterstrich die Bedeutung der Anschaffung:


„Der Unfall- und Gesundheitsschutz der Einsatzkräfte steht für uns an erster Stelle. Und um die Sicherheit zu unterstützen, dafür ist das Löschunterstützungsfahrzeug ein weiterer wichtiger Baustein" - Ricarda Oberreuter, Dezernentin für Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr, Kreis Soest.
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