
Mehrere Millionen Euro für Schneesicherheit und neue Technik
Für den kommenden Winter fließen Investitionen in mittlerer einstelliger Millionenhöhe in die Skigebiete im Sauerland. Im Mittelpunkt stehen laut der Wintersport-Arena der Ausbau der Schneesicherheit, neue Pistenwalzen und modernisierte Liftanlagen. So sollen in Winterberg dank Allwetter-Schnee-Erzeugern bereits am 27. November die ersten kleinen Wintersportangebote starten. Die Betreiber rüsten zudem bei der Pistenpflege auf und optimieren in mehreren Gebieten die Beschneiungstechnik, um den vorhandenen Schnee künftig bestmöglich nutzen zu können.
Erster Liftbetrieb in Winterberg für Ende November geplant
Für euch bedeutet das vor Ort mehr Komfort und eine größere Auswahl. Nach einer Probezeit wachsen die Winterberger Skigebiete nun dauerhaft unter der Dachmarke Skiliftkarussell Winterberg zusammen. Dazu zählen auch Altastenberg, Neuastenberg, Sahnehang und Ruhrquelle. Mit einem gemeinsamen Ticket habt ihr künftig Zugang zu bis zu 46 Liften, die durch einen Skibus verbunden sind. Um euren Aufenthalt angenehmer zu machen, wurde beispielsweise in Olsberg-Bruchhausen auch das Mobilfunknetz durch einen neuen Mast deutlich verbessert.
Winterberger Skigebiete schließen sich dauerhaft zusammen
Die Tageskarten kosten in den kleineren Gebieten unter 30 Euro, im großen Skiliftkarussell Winterberg zahlen Erwachsene 53 Euro. Wer oft auf der Piste ist, profitiert von der Saisonkarte, die mit 430 Euro für Erwachsene günstiger ist als noch vor zwei Jahren. Weitere gebündelte Infos zu den Ticketpreisen findet ihr auf der Internetseite der Wintersport-Arena.
Betreiber setzen verstärkt auf Klimaschutz und grüne Energie
Die Skigebiete im Sauerland arbeiten verstärkt daran, den Betrieb klimafreundlicher zu gestalten. Die großen Betreiber beziehen laut eigenen Angaben bereits ausschließlich Ökostrom und nutzen Photovoltaikanlagen. Zudem fahren die Pistenwalzen in den größeren Gebieten seit 2023 mit dem klimafreundlichen Kraftstoff HVO100. In Winterberg steht an der Schneewittchen-Bergstation ab dieser Saison das erste kleine Windrad auf einer Liftstation, um ganzjährig Strom zu erzeugen. In Willingen am Ritzhagen wird in einen neuen Alpincoaster investiert, um das Freizeitangebot als zweite Sommerrodelbahn im Ort auch ohne Schnee zu erweitern. An der Hunau in Bödefeld sorgt derweil eine neue Flutlichtanlage für bessere Sichtbödingungen am Abend.