Wirtschaftsförderin wirft Soester Rat Frauenfeindlichkeit vor

Beispiellos und unerhört. Das sagt der Soester Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer zu den Vorwürfen von Wirtschaftsförderin Monika Dobberstein gegen die Mitglieder des Rates und der Stadtverwaltung.

Auf der Facebookseite der Wirtschaftsförderungsgesellschaft hatte Dobberstein den Soester Poltikern Frauenfeindlichkeit und Homophobie vorgeworfen. Der Text wurde inzwischen gelöscht. Dobbersteins Arbeitsvertrag läuft im kommenden Jahr aus und soll wohl nicht verlängert werden. Für Dobberstein ist das nicht nachvollziehbar, da sie doch eine perfekte Bilanz vorzuweisen habe, wie sie sagt. In einem von ihr im Auftrag gegebenen Interview spricht sie von einem zweistelligen Millionenbetrag, den die Wirtschaftsförderung durch ihre Arbeit einsparen konnte. Dass ihr Vertrag dennoch nicht verlängert wurde, sei mit latenter Homophobie und Frauenfeindlichkeit in der Soester Politik zu erklären. Dobberstein lebt offen in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Das Interview mit den Vorwürfen gegen die Politik wurde auf der Homepage und der Facebook-Seite der Wirtschaftsförderung veröffentlicht. Bürgermeister Ruthemeyer kündigte bereits an, rechtliche Schritte zu prüfen.

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