
Wohnungsbrand in Werl: Mann schwer verletzt
In der Nacht zu Sonntag (11.01) brannte es in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Taubenpöthen in Werl. Ein 59-jähriger Bewohner wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.
Veröffentlicht: Montag, 12.01.2026 05:18
Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Werler Taubenpöthen
Gegen 02:00 Uhr in der Nacht auf Sonntag löste ein Brandmelder Alarm in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Taubenpöthen in Werl aus. Feuerwehr und Polizei rückten umgehend zu dem Einsatz aus und stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Obergeschoss fest. Die Einsatzkräfte öffneten die betroffene Wohnung und entdeckten einen kleinen Brand im Wohnzimmer. Den 59-jährigen Wohnungsinhaber fanden die Rettungskräfte bewusstlos im Schlafzimmer vor. Aufgrund seiner Verletzungen wurde der Mann zur weiteren Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Gelsenkirchen geflogen.
Wohnung unbewohnbar - andere Mieter können zurückkehren
Die von dem Brand betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Alle anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Werler Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf andere Gebäudeteile verhindert. Der nächtliche Einsatz zeigt erneut die Wichtigkeit von funktionierenden Brandmeldern in Wohngebäuden. Bereits vergangenes Jahr sorgte ein Großbrand in Werl für eine Alarmierung von Feuerwehr und Polizei.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Weitere Details zum Hergang des Feuers sind noch nicht bekannt. Der Zustand des verletzten 59-Jährigen ist derzeit nicht bekannt. Die Spezialklinik in Gelsenkirchen ist auf die Behandlung von Rauchgasvergiftungen und Brandverletzungen spezialisiert.


