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Alexander Zverev
© Yuki Iwamura/AP/dpa
Alexander Zverev spricht bei den US Open über die Tücken der Bälle. (Archivbild)
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Zverevs Kritik an Bällen: Man muss mehr «draufhacken»

Trotz schwacher Ergebnisse kurz vor den US Open sieht sich Alexander Zverev auf einem guten Weg. Für die Verletzungen mehrerer Konkurrenten diese Saison sieht er einen Grund und findet klare Worte.

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Vor Start der US Open

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New York (dpa) - Alexander Zverev hat die Bälle im Profitennis kritisiert und sieht einen Zusammenhang zu mehreren Verletzungen bei jungen Topspielern. «Die Bälle sind einfach ein bisschen toter geworden, man muss mehr auf den Ball draufhacken, damit der Ball irgendwo hingeht», sagte der 29 Jahre alte Sieger der French Open kurz vor Beginn der US Open. «Dadurch kommen die ganzen Handgelenks-, Ellenbogenverletzungen und Armprobleme.»

Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, das am Sonntag beginnt, kehrt der Spanier Carlos Alcaraz (23) nach einer mehr als viermonatigen Pause wegen einer Handgelenksverletzung zurück. Der frühere Weltranglistenvierte Jack Draper (24) aus Großbritannien muss in New York mit einer Knochenprellung im linken Arm passen. «Ich glaube immer noch, es hängt viel mit dem Belag und den Bällen zusammen», sagte Zverev grundsätzlich.

Schon seit mehreren Jahren gibt es Klagen von den Profis über die Bälle, die aus ihrer Sicht langsamer geworden sind. Mehrfach forderten Topspieler ein einheitliches Spielgerät. In der Wahl der Ballmarke sind die Organisatoren der Turniere frei, sie dürfen einzelne Deals mit den Herstellern aushandeln.

Zverev: «Wird von Tag zu Tag besser»

Seinen eigenen körperlichen Zustand bewertete Zverev vor dem Erstrundenmatch gegen den Italiener Lorenzo Sonego als «okay»: «Ich habe keine großen Beschwerden.» 

Nach dem verlorenen Wimbledon-Finale gegen den Italiener Jannik Sinner, der in New York wegen Knieproblemen fehlt, hatte Zverev einen schlechten Start in die Hartplatz-Saison in Nordamerika erwischt. Bei den Turnieren in Montreal und Cincinnati gewann er insgesamt nur zwei Partien. «Im Training ist es alles gut. Es wird von Tag zu Tag besser», sagte Zverev. «Ich bin glücklich mit den Fortschritten, die ich die letzten Wochen gemacht habe.»

Erstmals Top-Position bei Grand-Slam-Turnier

Durch die Absage des Weltranglistenersten Sinner startet Zverev erstmals als topgesetzter Spieler in ein Grand-Slam-Turnier. Dieser Position will der Olympiasieger von 2021 öffentlich aber keine große Bedeutung zuschreiben. «Ich finde die Setzliste gut, und sie zeigt, dass man gut gespielt hat», sagte Zverev. «Das Wichtigste ist aber, wer am Ende des Turniers noch im Tableau ist.»

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© dpa-infocom, dpa:260829-930-600079/1
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Tennisbälle bei den US Open
© Frank Franklin II/AP/dpa
Im Zentrum einer Debatte: Die Bälle. (Archivbild)
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